Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
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261
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ro66ste Gatt. Rheinfarkti. lanacetum. 261

Sie hat einen überaus heftigen und starken Geruch, Rhein,'weswegen sie auch von den Spaniern Scoba he- farrU.dionda, oder stinkender Besen gencnnk wird. NachClusius Bericht bedienet man sich um Madrit diesesKrautes zu Besen, auch werden die Mauern an denHäusern damit bedeckt, um sie vor allzuheftigem Re-gen und Wetter zu schützen.

5) Einblumige Rheinfarm. Tanacetum Fünf«

nnonanthos. Art.

mit überaus einfachen einblumigen Stammen, welche so Unters,lange als die Blatter sind, Tanacetum caulibus fim- zeicherf»pliciliimis unifloris longitudine foliorum. LINN.

Sylt. Veg, p. 618. Man:. PL II. p. in. Ta-nacatmn monanthemum , chamaemeli folio et facie,

VAILL. Mem. 1719.

Auch diese ist ein Sommergewachs und ursprüng-lich in der Levante zu Hause. Die Wurzelblatterkommen in Menge zum Vorschein, sind doppeltgefie,dert, fingcrslang, und gleichen einigermassen jenen ander Schaafgarbe. Zwischen diesen kommen verschiedeneaufrcchtstehende, sehr einfache, einigermassen steife,ziemlich rauche, einen Zoll hohe Stämme hervor, nebstandern liegenden, aufsteigenden, längeren, weitschweifi-gen, die sich niit einem einblumigen Blumenstiel endigen:an selbigen stehen wenig Blätter, diese aber sind ge-stielt, und gezahnt-gefiedert: immer stehet auf derSpitze eines jeden Stammes eine einzige gestielte Blu-me, welche gelb und mit einem länglichten, zarthäri«gen Kelche umgeben ist, dessen Blätter wie Dachziegelübereinander liegen. Der Saame so wie der Blu-menboden ist nackend.

6 ) Gemeine Rheinfarrn. Tanacetum vulgare. Sechste

Art.

mit dopvelt-gcsiederten, eingeschnittenen, sägcnartig-gc- u ,zahnten Blattern,' Tanacetum soliis bipinnatis in- **<äst5 ferratis. LINN. Syst. Veg. p. 618. Sp. PL zetcheu»