266 Vierte Classe. izterAbschn. rteAbcheil.
Leyfuß corum, sanÄum, Santonicum, Sementinagcncnnet wird, genommen werde, scheint noch nidjtmit hinlänglicher Gewißheit bestimmt werden zu kön-neu. So viel auch Wahrscheinlichkeit, dieses zu ver-muthen, vorhanden ist, eben so viele Zweifel lassensich dagegen machen. Nach der neuern RußischenPharmacopie, so wie nach des Ritters von Anne, alsauch nach der Meynung des Herrn CollegienrathsPallas (S. dessen Reisen i. B. p. gFo. und z. B.p 60g.) scheint die Artemisia Contra, so wie dieArtemisia judaica, das wahre Semen Cinae zugeben. In dem gelobten Lande, so wie in Egyptenund Arabien, scheint es noch nicht gefunden worden zuseyn; wenigstens hatten Alpin so wie Rauwsif sel-biges daselbst wahrgenommen. Drmohngeachtet merktRauwolf an, daß das Sesiesia der Araber, vonwelchem Gewächse sie nur die Saamen einsammeln,eine Art Wermuch, Beysuß oder Stabwur; sey.In der Tartarey fand GmeilN diese Art wild, wel-che mit dem Feldbeyfuß sehe vieles ähnliche hat, aberaufgerichteter in die Höhe steht. Der Stamm ist ri-spcnförmig und ziemlich bestaubt. Die untern Blat-ter sind gefiedert, vielspalkig, glcichbreit, und mireinem weißlichten Filze überzogen. Die Aestc sind ru«thenförmig und endigen sich mit Wechselsweise stehen-den Trauben oder Achren, welche nur nach einerSeite zu gerichtet und rückwärts gekrümmt sind: dieBiumenstielchen sind mit gleichbreiken, ziemlich stum-pfen, rückwärts gekrümmten Blätchen besetzt: aufselbigen stehen die Blumen , welche walzenförmig sind,einzeln. Wenn die Blumen verblüht sind, und dieSaamen zu reifen anfangen, so stehen alle Stammeaufrecht, und verliehren ihre Härchen, welche ihrjenes bestäubte weißlichte Ansehen gegeben: An denAesten sind die Blatter überaus klein, gieichbreic undungetheilk. Der Blumenboden ist nackend. Es istdieses ein sehr stark und wohl riechendes Gewächs, und
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