i7o Vierte Classe. lyter Abschn. rte Abtheil.
HeyfuK pann. 957. rab. 956. Absinthium minus, tenuifo-lium, alte incisis foliis , cinereum , salsum hispani-cum. BARR. Obs. n. 1008. ic. 460. QUER.Espan. T. II. p. 144. n. 5.
Diese ist ursprünglich an den Meerufern des mit«trlländischen Meeres , Großbritanniens , Delands,Gothlands , Schonen, Deutschlands, Frankreichs,Hollands und Aegyptens zu Hause; auch auf dürrensonnichken Platzen um Wien sah sie Herr Bergrathvon Zacquin wild wachsen. Die ganze Pflanze istschneeweiß, weswegen sie auch von den Jägern un-ser Frauen weiß Rauch genenner wird, und duftetan ihrem natürlichen Wohnorte einen heftigen Cam«pher. oder Katzenkrautartigen Geruch aus: in den Gar«ten aber gezogen «st dieser Geruch weniger heftig. DieBlüthetragendcn Aeste biegen sich um. Die Blumenhaben nicht mehr als drey weibliche Strahienblüm«chen. Wird sie in den Garten gezogen, so bringt sieselten reifen Saamen. Der Blumenboden ist nackend.In den englischen Apotheckcn wird diese Art, statt dessonst gewöhnlichen Absinthii vulgans gebraucht;auch hat man dasejbst eure Gonservarn lummita-tum absinthii maritimi.
Zwölfte ir) Eiß-Deyfuß. Artemisia giaciaiis.
,, mit bandförmigen vieispalkigen seidenweich anzufühlen«Unters. ptM Blattern, aufsteigenden Stammen, und zu»
zeichen. sammengedrungenen pyramidenförmig stehenden
Blumen, Artemisia soliis palmaris multifidis seri-ceis, caulibus adlcendentibus, floribus glomeratisfaftigiatis. LINN. Syst. Veg. p. 619. Sp. Pl,p. 1187. WILL. Dict. n. 19. Aplinthium fo-
liis sericeis, petiolatis, pinnatis trifidis et quin-quefkiis. HALL. helv. n. 125. Absinthium alpi-nem candidum humile. C. BAUH. pin. IZY. prour.71. RAI. suppi. 131. ALLION. pedem. 5. tab.I. £ 3.