b) 4-6sste Gatt. Beyfuß. Artemisia. 289
Üagersttöm fand bisse Beyfußart in China undBeyfußGmelm auch IN Sibirien wild. Die Blatter sindfilzig, einen Querdaumen lang; die untern sind keil.förmig und drcylappig, die obern lanzettförmig undstumpf. Die Blumen stehen auf den obersten Spitzen,in eine öfters eyrunde, einfache Traube zusammenge.drangt, sie sind einigermassen rund, und in einemweitläufigen, filzigen Kelche eingeschlossen. Einigeglauücn, daß von dieser Art die Chineser ihre Moxejuberciken. Sie hat einen heftigen Geruch, und ei.um sehr bittern gewürzhafccn Geschmack.
23) Ostirwischer Beyfuß. Artemisia ma- rzstederalpatana. Are.
Mit einfachen leyerförmig - ausgehöhlten Blattern,
gendcn Sranimcii, und gestielten, einzelne» ,,kü->«>§<"«gclrundcn Blume », welche den Blatter» gegenüberstehe» , Artemisia foliis simplicibus lyrato- sinuatis,cautibus procumbentibus, floribus pedunculads so-litariis globosis oppoiitisistiis. LINA. Syst. Veg.p. 620. Sp. Pl. p. 1190. Absinthium madera-spatanum, senecionis incano folio, corymbis soli-tariis in ramulorum fastigio speciosis. PLÜK. amalth.
3. tao. 337. f. 3. Absinthium minus odoratumgangeiicum , floribus chamaemeli solitariis e folio-rum alis. PLUK. alm. 2. tab. i. f. 2. mal. Nc-lampala. RHEED. mal. 10. p. 97. tab. 49.
In Ostindien an dem Ganges, so wie bey Ma.dras an der Küste von Koromandel, wachst diese Artursprünglich rrstd. Sie ist jährig und ein sehr niedrj.ges, liegendes, beynahe an die Erde angedrückteskrautartiges Gewächs, welches sich ut verschieden«runde, gebogene, gestreift«, zarcharige, wechftlswcisestehende Aeste theilet. Die Blatter sind gefiedert odergezahnt, ausgehöhlt, leyerförmig, auswärts breiter,und weich. Die Blumenstiele stehen einzeln, immer«inem Dlat gegenüber, unterstützen jedesmal nur eineeinzige Blume, sind nackend, gestreift, und rauchha»Ltnnepflanzettsyst.IX.TH. T rig.