Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
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291
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k)466ste Gatt. Ruhrkraut. GnapKalium. 291

*** Krautartige Ruhrkräuter mit gelben

oder goldfärbigen Blumen. (Ilerba-^"^'cea Chrysocoma.)

20) Goldfärbiges Ruhrkraut. Gnaphalium 1 °^ <aureum. ^rk.

mit ungcstieltcn langlichten filzig - ausgerandeten Blat- ,PJ Ukern, »ud einfachen gestielten Blumen, 6r,apba- l"'"'

!>um soliis sessilibus obiongis tomcntoso - marginatis, dungß«floribus simplicibus petiolatis. HOUTT. Part. 2. zeichen»Seit. io. p. 590.

Herr Houttuin macht uns auf l'ab. I.XVII. -p^,.fig. z. mit einer neuen von dem Ritter übergaugenen P.XVH.überaus prächtigen Art dieser Gattung in einer sehr k'ix. 2-wohl gerathenen Abbildung bekannt: welche an Schön«heit dem in dem 4 ten Theile pag Zs8 beschriebenenund abgebildeten vortreflichen Ruhrkraut (Gua-phalium eximium ) nichts nachgiebt. Herr D.Thuilberg, welcher in des Herrn HouktUlNö auf«getrockneten Sammlung dieses Epcmplar sahe/ versi«cherte selbigem, daß es ein kraueartiges Gewächse sey,welches auf dem Vorgebürgc der guten Hofnung vonihm gefunden und Gnaphalium aureum oder gol-denes Ruhrkraut, wegen der goldarttgen Farbe derBlumen, da die meisten andern nur cikrongelb sind,gcnennt worden. Auf angeführter Kupfertafel sinddie Blumen in natürlicher Größe abgebildet worden,um von deren Schönheit sich einen desto richtigernBegriff zu machen. Der Stamm ist ganz wollig, s»wie die Ränder der Blätter, welche übrigens auf bey»den Seiten graulicht und einigermassen rauch zu seynscheinen. Die Figur der Blätter könnte man beynahejungenförmig nennen: sie umfassen, so viel man sehenkau, mit ihrer Basis den Stamm, weicher zu oberstdrey Blumen unterstützt, von welchen jede ihren ei»genen Stiel hat, und die mit Kelchen von einiger»

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