b) 466sie Gatt. Ruhrkraut. Gnaphalium. 301
Auch diese ist ein Sommergewachs und in Acthio. Ruhr-picn zu Hause. Sie riecht ebenfalls sehr stark , doch kraut,fehlt ihr jener besonders stinkende Geruch , den manan der vorhergehenden wahrnimmt. Die Blatter, be-sonders die obern, laufen an dem Stamm dergestaltherunter, daß er gleichsam geschuppt zu seyn scheint.
Sie wird eben so wie die erstere in unsern botanischenGarten gezogen.
34) Krauses Ruhrkraut. Gnaphalium crispum. 3^
ist krautartig, bat spatclförmige, filzige, den Stamm
umfassende Blatter, und äusserst stumpfe, gefallen- Unters,wellenförmige Kelche, die au ihrer Basis filzig sind,Gnaphalium herbaceum, foliis amplexicaulibus ipa-"tulatis tomentosis, calycibus obtusissimis plicatoundulatis: basi tomentofis. LINN. S\st. Veg. p.
622. Sp. Pl. p. 1197. BERG. cnp. 25;. Gna-phalium. PLUK. phyt. 171. t. 298. f.- 3 -
Diese ist ein ausdanrendes Gewächs und auf demDorgebürge der guten Hofnung zu Hause. Die Stam-me sind einfach, ziemlich hart, filzig, theilen sich inverschiedene Aesic, welche aus den Diatwinkeln ent-springen, und die, so wie die ganze Pflanze, sehr weißsind. Die Blatter sind späte!-lanzettförmig, um-fassen mit ihrer Basis den Stamm zur Hälfte undsind auf beyden Flachen filzig. Die Blumen stehenauf der Spitze des Stammes in blatterlooßen flachenBlumensträußen beysammen. Die Kelche sind weiß,nackend, und gefallen-wellenförmig gebogen, nichtaber, wie bey dem Gnaphalium patulum, eyrund-lanzettförmig.
Z s) Kleinblumiges Ruhrkraut. Gnaphalium ^-st«helianthemifolium, gj t ^
ist krautartig, bat lanzettförmige, beynahe den Stamm Unters,umfassende Blatter, zusammengesetzte flache Blu- zeichen,mcnstrauße, und einigermassen gefaltcne Kelch»
schuppen,