Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
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304
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304 Vierte Classe. lyter Abschn. 2teAbcheil.

Ruhr- ckend. Die Blumen haben fast gar keine Stiele, sindkraut, ungleich, und stehen auf der Spitze des Stammesdichte aneinander, sie sind gelb, und ihre kegelförmi-gen spitzigen Kelche sind weiß.

z9ste 39) Perlartiges Ruhrkraut. GnaphaliumAre. margaritaceum.

JV ,fer * ist krautartig, hat glcichbrcit-lanzettförmige scharfzu,schci. gespitzte wechseiswcise stehend« Blätter, und einen

bungk. „ur oben ästigen Stamm, der sich mit flachen Blu»

zeichen, nieusträuß, n endiget, Gnaphalium herbaceum, fo-liis lineari - lanceolatis acuminaris alternis, caulesuperne ramoso, corymbis failigiatis. 1 . 1 NN. Sylt.Veg. p. 627. Sp. Pi. p. 1198. Hort. ClifF. 401.Horc Upt. 2^. 'GMEL. Sib. 2. p. 107. HUD-SON. FI. Angi. T. II. p. 360. KALM. ir. 2. p.257. AilLL. D : ct. n. 12. GIViEL. Sib. II. p.107. Filago foliis lanceolatis, subtus tomentosis,floribus um bellaris. HALL. helv. n. 146. Gna-phalium latisolium americanum. C. BAUH. pin.263. I. BAÜH. hist. HI. p. 162. Gnaphaliumamericanum. CLUS. hilf, I. p. 327. pann. p. 496.

Diese Art, welche wegen ihrer runden weißenperlförmigen Blumen den Namen führt, ist nachKalms Versicherung in dem nördlichen Amerika, be-sonders um Philadelphia und in Pensylvanicn auf al.len ungcbauten Feldern häufig zu finden. Auch Herrvon Halier fand es in der Schweitz wild, Herr Huv»sl)N in Engcland und GmellN in Sibirien und Kamt»schacka. Sie hat eine kriechende Wurzel, die sich indem Boden sehr weit ausbreitet, so daß sie öfters inden boianischen Gärten c,n sehr beschwerliches Unkrautwird, wenn man sie nicht in den gehörige» Schrankenerhalt. Die Stämme sind wollig, weiden anderihalbSchuh hoch, und mir langen Blättern besetzt, die sichmit scharfen Spitzen endigen, wcchselsweifc stehen,und auf der untern Seite wollig sind. Der obereTheil des Stammes theilet sich m zwey bis drey Zwei.

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