Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
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319
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b) 469^«.' Gatt. Dürrwurz. Conyza. 319

ist. Die üleste, die aus den Winkeln der Blatter her. Dürr.vorkommen, endigen sich mit langen Tlumenahren; die würz.Kelche bestehen aus spitzigen Schuppen: die Saamen.kröne ist sehr lang.

23 ) Herunterlaufende Dümvurz. Conyza rzst«decurrens. Art.

tritt an dem Stamm herunterlaufenden, lanzettförmigen, Unters,sagenarttg-gezabnelten Blattern, einem beynahe zeichen,zwcyzeiligcn Stamme, und ungestieltcn in den Win-keln der Blatter zusammengedrungen beysammen-sttzendcn Blumen, Conyza foliis decurrentibus lan-ceolatis l'errulatis, caule fubdichotomo, floribusaxillaribus leilllibus glomeratis. LINN. Syit. Veg.p. 627. Sp. Pl. p. 1206,

Diese ist ein Sommergewachs und ursprünglich inOstindien zu Hause. Sie hat das Ansehen mit einerFilago gemein. Der Stamm wird eine Handbreithoch, steht aufrecht, und ist mit einem rauhen Filze,so wie die ganze Pflanze überzogen. Die Blattersind lanzettförmig, laufen an dem Stamme herunter,wie an der Genista sagittali, und sind langer alsdie ganze Pflanze. Die Blumen sitzen in aschgrauenrunden Kugeln in den Winkeln derselben.

Weil unter dieser Gattung verschiedene Arten mitungcsirahlten Blumenkronen vorkommen, so glaubteHerr HvullUM eine kapische Art hicher rechnen zumüssen, welche er Conyza pullsia oder sehr kleineDürrwurz gencnnt, und auf lab. LXIX. Fig. i- T Jryabgebildet. Diese hat Stamme, Aeste, und Blätter, j’welche oval, ungcsticlt und mit einer Spitze versehensind, durchgehends mit feinen Härchen bewachsen, ebenso wie Blacchcn der Kelche, welche einige wenigeHalbblümchen einschließen, und die sich, wenn selbigeverblüht und die Saamen mit ihrer Haarkrone abgr.fallen, sich ringsum zurückschlagen, wie an der Abdil.düng zu sehen.

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