Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
Seite
334
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tzuflat.

tig.

Erste

2>t.

Unters.

jochen.

334 Vierte Classe. lyterAbschn. rte Abcheil.

r) Sraubfädenloser Huflaltig. l'uüilaL»

Anandria.

Mit einem eindlumigen Schafte, welcher aufrecht steht,und mit leycrartig eyrunden Blattern, TusliUgoscapo unirioro ericio, foliis lyraco - ovatis. LINN.Sylt. Veg. p. 629. Sp Pl. p. 1213. Tuslilsg®scapo uniiluro calyce clauso. Hort. Ups. 239. tab.3. f. 1*. Anandria. Amoen. acad. l. p. 2C. tRb.11*. MII.L. Dict. n. 2. GMEL. Sib. 2. p. 141.tab. 68. f. 1. ti) TutHlago fcapo unitioro calyc«ssubaperso. GIVIEL Sib. I p. 14Z. tab. 67. f. 2.

Diese Art ist in Sibirien zu Haufe, allwo sie infchatlichtcn und feuchten Gegenden wachst Sie hateinen schuhlangen Stamm, welcher, wenn er in derFreyheit wachset, den Kelch, welcher aus sehr vielenSchuppen besieht, so gar sehr geschlossen hält, daßer sich nicht einmal zur Blühezen öffnet, auch nichtden geringsten Jugang der Luft verstattet, wodurch sieden Staub der Fruchtbeurcl auf die Narben der weid»lichen Blümchen blasen könnte, und also wohl diesesGeschäfte durch die ausscrliche Bewegung des Kelchesverrichten muß Aus dieser Ursache scheint dieses Ge-wächse, nach dem Feigenbaum, von dieser Eigenschaft un.ter den bekannten Pflanzen die einzige zu seyn. Stündeaberdic Pflanze an einem offenen und rrochcnenOrrc, oderwürde selbige in einem Blumeniopf an die Sonne ge,setzet, so öffnet sich zwar der Kelch, und zeiget seinegestrahlte Blume, hingegen wird der eigentliche Stammoder Schaft viel kleiner, und uberttift kaum die Lan-ge eines Fingers. Die Staubfaden und Staubbeutelvon den Zwiccerblümchen dieser gestrahlten Blume sindso klein, daß der Oberaufschcr des botanischen Gar-tens zu 'UecccSburg, Namens Elgeödsc?, dieselbenicht beobachtet, oder sie vielmehr aus einer ihn ge-gen das Pflanzeusystem des Ritters beherrschenden Lei-denschaft verkannt hat, und dadurch veranlasset wor-den, solche, um den Grundpftllcr besagten Systems

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