rosste Gatt. Huflattich. luüNs^o. 339
ihrer gewöhnlich zu bedienen, durch das warme Was-Huflak-ser wird ihre erschlaffende Eigenschaft noch mehr er. ttch.höhet. Eine wässerige Abkochung von ihnen soll Skro«pheln zertheilt haben. Selten bedient man sich derBlatter, als Breyumschläze, wider Entzündungen.
Mit Wein gekocht legte sie Hjppokrates auf erschlaff.
1e Theile, die in ein Geschwür übergehen wollten.
An den Wurzeln findet sich im Anfang des Wintersgleichsam eine lichtblaue Wolle, welche, von Schuppenund andern Unreinigkeiten wohl gereiniget, in Laugegesotten, und an der Sonne wieder getrocknet, alsein trcflichcr und das Feuer gern und leicht fangenderZunder gebraucht werden kan. Mit Honig vermischtrühmt sie HlppokrakeS wider Lttigengeschwüre. Wi-der katarrhalische Zufälle soll die frische Wurzel dien-lich seyn. Es zeigt der Huflattich einen thonichtenfeuchten Boden an, und giebt ein Merkmal für dieBruuncngräbcr ab.
6) Japanischer Huflattich. Tussilago Japonica. Sechste
Art.
mit (emem viclblumigen Schafte) und wechselsweise ste-henden gestrahlten Blumen, Tuüilago (scapo mui- Un(<r *tJÖofö ) tforibus alternis radiatis. LINN. Sylt. sehet-Vcg. p. 629. stlant. ?!. l. v. n;. /tioica rulli-duogs-lagiuc?.. BÜRIH. ind. iS2. Doronicum tuJiilagi- xetdiflUnis filio, PLUK. amalth. 71. lad. 390, f. 6. 5sec. UL'RM.
Mernhos sandte an den berühmten Burmaminach Leiden von Java aus ein Ercmplar von dieserbesonders merkwürdigen Pflanze, dessen Stamm dreyBlumen trug, und mit welchem ietztgcdachter Kräuternkenner auch das Doronikum mit HuflaktichbiätterNdes PlukmekS, welches aus Cheusan, einer Chinesi-schen Insel, kam, und nur einen einblumigen Stammhatte, vereinigte. Herr HoutttlM besitzt dieses an-sehnliche Gewächs, von welchem der Stamm voll-kommen vielblumig ist, und sich also von der Ptuke»
P r neti-