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Neunter Theil. Von den Kräutern.
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K28Z sie Gatt. Laugenblume. Cotula. 499

stielt, und doppelt gefiedert wären: die fcderartigen Laugen,Einschnitte seyen glerchbreit, stünden in gleicher Ent. blumr.fernung von einander, die untersten waren klein, dieobersten stufenweise langer, gefiedert und spitzig. Sebqsagt mir, daß sie mannichfaltig fein zerschnitten, hell.grün, sonder Geruch oder besondern Geschmack, undnoch jung, haarig wären. Bergius hingegen eig.net ihr den Gerucy unserer gemeinen Chamille zu, undbemerkt, daß dieses Gewächs in unsern Gärten ausden Saamen gezogen, krautartig, an ihrem natürll.chen Standorte aber staubig würde.

Herr Houttuin macht uns auf Tab. LXIX, Tab.Fig. 4. mit einer neuen, von dem Ritter nicht bemerk.ten Art dieser Gattung, unter der Benennung der^^'^'Zwerg-Laugenblume oder Cotula pumila bekannt.

Selbige hat einen kaum spannenlangen Stamm, deraus einer zaserichten kleinen Wurzel herauskommt.

Zugleich mir selbigen kommen sehr fein zerschlissene odergefiederte Blätchen heraus, welche an dem Stammselbst in gleicher Gestalt stehen Die Blätchen, so wiedie Stämmchen, sind mit sehr zarten Härchen besetzt.

Auf der Spitze des Stammes steht «ine einzige Blume,deren Kelch zu unterst kreuftlsörnug ist, sich oben abermit umgekehrt herzförmigen Blätchen endiget. Dieseumgeben sowohl die Strahl, alö Scheibenblümchcu,welche letztere vierfpaltig sind. Der Saame ist nackend,ohne Saamenkrone. Im ganzen hac dieses Gewächsesehr viel ähnliches mit der kurz vorher angezeigten

kreuftiföpnilgen Laugenblume oder Cotula turbi-nata.

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