Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
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rosste Gatt. DfingWume. Anacyclus. yoi

ceis acutis rectis. LINN. Syst. Vex. p. 645“. Ring-Sp. Pl. p. 1258. Hort. Cliff. 417. ROV. lugdb. biumt.171. IVIILL. Dict. n. 2. Chamaemelum orientalefoliis pinnatis. TOURNEF. Cor. 37. BOERH.lugdb. 1. p. 110. t. lio.

Diese entdeckte Tournefort in der kevante wild,und Boerhaave macht uns mit selbiger in einer et-was klein ausgefallenen Figur bekannt. Nach Vail-laut, sagt der Ritter, ist der Blumenboden nackend.Vielleicht dürfte sich dieses nicht also verhalten, dennsonst würde man diese Art nicht unter die Vaillanti-scheu Santolinoides bringen können, deren Boden mitSpreublatchcn besetzt ist, und unter welche auch dievorhergehende Arc gehört. Gerard nahm sie umSmyrna wahr, und will an selbiger einen blatterich.tcn Blumcnboden bemerkt haben. Bestätigte sich die-ses, so würden die von dem Ritter gemachten Schwie-rigkeiten wegfallen, und selbige unter die Ringblumengehören.

z) Goldene Ringblume. Anacyclus aureus. Dritte

mit doppelt gefiederten, ziemlich runden, bestaubten, aus»

geholt-punktirten Blättern, Anacyclus foliis b!» Unters,pinnatis teretiulculis incanis excavato punctatis, zeich,,.LINN. Syst. Veg. p. 645. Mant. Pl. II. p. 287.Chamaemelum luteum , capite aphyllo. C. BAUH.pin. 135. Chamaemelum aureum peregrinum, ca,pite fine foliis. I. BAUH. hist. III. p. r > y. An-themis Chrysanthemum herbariorum. LOB. ic. 771.

Diese ist in dem südlichen Europa, so wie in derkevante zu Hause. Sie macht verschiedene spannen-lange Stamme, die so wie die Blatter mit einer asch.grauen Wolle überzogen sind. Die Blumen stehen aufeinfachen Stielen, und haben eine halbeyrunde Scheibe,auf welcher fänfspaltige Blümchen sitzen. Die andem Strahl stehenden sind klein, bloß weibliche, undohne Saum. Der Blumenboden ist kegelförmig, und

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