Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
Seite
523
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io86ste Gatt. Garben. Achillea. sLZ

Diese wachst durch ganz Sibirien wild/ erreicht Garb-ndie Höhe von einer Ele, und tragt schöne weiß« Blu.mcn/ die an dieser Art größer als an irgend einerdieser Gattung sind. Auch die in ziemlicher Entfcr-nung von einander abstehenden Blatchen/ oder fedcr,artigen Einschnitte der Blatter/ unterscheiden schondiese von den übrigen ähnlichen hinlänglich. WelcheEigenschaft den Bcynamen impatiens bey diesem Ge-wächse veranlaßt hat, ist Herrn HvUttMN / so wieuns unbekannt.

ii) Bittere Garben. Achillea Clavennae. Eilfte

. Art.

mit zerschlissenen, flachen, stumpfe», mit einem weitzen

Filze überzogenen Blättern, Achillea foliis lacinia- Unters,tis planis obtusis tomentosis. LINN. Syst. Veg. zejchen.p. 647. Sp. Pl. p. 1266. Achillea foliis sinuato-laciniatis planis villosis nitidis obtusis. Hort. Cliff.

4'2. ROY. lugdb. 176. GOUAN. monfp. 452.

WILL. Diel. n. 6. SCOP. Garn. 2. n. 1093.

JACQ. austr. tab. 76. vind. p. 157. Achillea fo-liis tomentosis, longe petiolatis, paimatis. HALL.helv. n. 114. Dracunculus argenteus. WORIS.hilh 3. p. 40. s. 6. tab. 10. f. 5, Absinthium al-pinum um belliferum latifolium. C. BAUH. pin.

139. Absinthium albis floribus capitulis squarrosis.

I. BAUH. hist. III. part. I. p. 18Z. Absinthiumalpinum umbelliferum. CLUS. hist. 1. p. 340.pann. 555. tab. 553.

Unter der Benennung des Doldentraczenden Al-pen- oder Bergwermurhs gab uns l'Eciuse zuerstdie Abbildung dieses schönen Gewächses/ an deßenBlattern man eine sehr heftige Bitterkeit bemerkte.

Die Stamme erreichen ohngcfchr die Höhe einerSpanne/ und kommen aus den Rizen hoher Felsenge-bürge der österreichische»,/ schweizerischen und kraini-schen Alpen hervor. Ihr natürlicher und eigentlicherStandort auf den österreichischen Alpen ist die Sau-zrubr/ ein tiefes Alpenthal/ woselbst es bald aus dür.

rcm