lotste Gatt. Garben. Achillea. srf
der sich oben in mehrere Aeste theilet, und anderthalb Garbenbis zween Schuh hoch wird. Die Blatter sind sehrschmäh!, und mehr liu-ien» als lanzettförmig, amRande scharf sagenarttg. gezahnt, und stehen ohneStiele häufig am Stamm. Die Blumen bilden aufder Spitze des Stammes einen flachen Blumenstrauß.
Die Zwitterblümchcn sind unrein weiß, die geschweiftenaber hellweiß, und ohngefehr acht bis cilf an derZahl. Kraut und Blumen haben einen brennendenscharfen Geschmack und starken Geruch, und erregenNiesen, wenn man sie zwischen den Fingern reibt,oder zu Pulver gestoßen in die Nase zieht. Manmischt auch im Frühlinge die jungen Sprossen unterden Salat. Die Wurzeln, welche anstatt des wah-ren Bertrams (Anthemis Pyrethrum ) in dendeutschen Apotheken gebraucht werden, ziehen, wennman sie kauet, eine Menge Speichel hervor, man hatsie daher häufig wider den Zahnweh angcrathen. ZweyLoth Vcnramwurzel mit eben so viel klein zerschnitte,ncn Tausendgüldenkraut vermengt, und in einem Sack«lein inS Bier gehangen, verwahrt das Bier vor Sau-re, und erhalt solches lange gut: Sonst ist diesePflanze dem Vieh kein unangenehmes Futter.
rz) Alpen »Garben. Aehillea alpina. T 3f*
Art.
mit lanzettförmigen gezahnt^ sagcnartige» Blattern, deereu Zabnchen wieder überaus fein fagenartig eiw .geschnitten sind, Achillea loliis lanceolatis dentato- * ™ 'ferratis: denticulis tenuissime serratis. LINN.
Syst. Veg. p. 647. Sp. Pl. p. 1266. Horr. Cliff.
4 T 3- ROY. lugdb. 176. MILL. Pich n. 14.
PALL. it. Z. p. 34. Aehillea foliis setnipinnatis,pinnulis minutissime serratis. HALL. helv. n. 116.
GblEL. Sib. 2. p. 196. Achilles foliis pinnatifi-dis. laciniis dentatis, umbella conferta. GOUAN.illustr. p. 71. Ptarmica alpina, foliis profunde in-cisis. TOURNEE. Inst. R. H. p. 497. Ptarmi-ca alpina millefolii folio. BOCC. mus. II. tab. 120.
Ptir-