Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
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yß4 Vierte Classe, ryter Abschn. zteAbtheil.

Dkud- spalten, die obern aber nur eingeichnitken und in

Hecke. schmal-lere Blasen adaelheiit sind. T ie Blumen sindgelb, der Blumenboten in kegelförmig, und die Strahl-blümchen , deren fast immer neun an der Zahl zugegensind, sind lang und zurückgeschlagen. Da dieses Ge.wachs sehr ansehnlich ist, auch in Ansehung derWart und Pflege nichr viele Müh; macht, unsereWiiiterfrcste leicht ertrügt, auch lauge blüht, so ver-dient selbiges in jedem Blumengarten eine Stelle.

2) Dreylappichte Rudbecke. Rudbeckiatriloba.

Iwot«

Lirt.

Unters, mit spatelförmigen Blattern, wovon die untern drcylap-zeichen- pig, die obern aber ungetheilc sind, Ruabecltia 5o-

' iiis lpatulatis: inferioribus tril> bis, superioribus in-

divil'.s. I.INN. Sylt. Veg. p. 650. Sp. Pl. p.1280. Hort. Ups. 269. MIl.L. Dich ri. 3 -Rudbeckia foliis trilobis. GRON. virg. 130. Chrys-anthemum cannabinum virgini mum hirsutum, discomag 0, petalis aureis radiato. PLUK. alm. 100.tab. 22. f. 2. Chrysanthemum annuum maius vir-ginianum . foliis laciniatis et hirsutis, umbone nigri-cante. MORIS, hist. 3. p. 19. n. 37.

Auch diese wachst in verschiedenen Gegenden vonNordamerika wild. Sie ist eine zweyjahrige Pflanze,welche in warmen Sommern ihren Saamen zur Zeiti.gung bringt. Die untern Bla tcr sind in drey Lappengctheilct, die am Stamme stehenden sind aber ganzoder ungerheilr, haarig, wie an der folgenden. Seit-wärts an den Stammen kommen verschiedene Neben«zweige heraus, die mit mehr Blak'crn besetzt sind, alsdie be»)dcn vorhergehenden Die Blumen gleichen dernächstfolgenden Art, sind aber kleiner. Die Pflanzenkommen den Winker über in der freyen Luft bey ge-lindem Werter sehr wohl fort, und werden aus derjungen Drur, oder den Häuptern fortgepflanzet. Ambesten aber ist es, man zieht sich Pflanzen aus demSaamen, weil diese viel besser blühen werden, als

jene.