Ivzzste Gatt. Coreopsis. Coreopsis. 575
rückwärts stachlicht ist. Es hat diese Pflanze so viel Eoreop«ähnliches mit der Bidens cernua, mit welcher sie sis.so wie mit der Bidens tripartita vermischt wachst,daß der Ritter selbst zu zweifeln scheinet, ob sie eineeigene Art ausmache, oder ob sie nicht vielmehr alseine Spielart von derselben angesehen werden müsse.Vaillant, Pollich, Hudson, Haller und LeerSsind der letztem Meynung. Zwar ist unsere Core-opsis , der ausser« Gestalt nach, an Stammen, Blat-tern und Blumen mit der Bidens cernua völlig ei-nerley, in Ansehung des innern Baues der Blumenzeigt sich aber doch eine merkliche Verschiedenheit.
Bey der Eiclens cernua sind alle Blümchen röhrigeZwitter, und mit fruchtbaren Eierstöckcn, Griffelnund Staubfaden versehen, bey der Coreopsis hin-gegen sind die am Strahl stehenden Halbblümchen ge-schweift, und geschlcchtlooß, oder ohne Griffel undStaubfäden, und also unfruchtbar. Dieser Umstandbewog vermuthlich Herrn Bergrath von Jacquin, sel-bige als einer besondern Gattung eigene, und zu ei-ner besondern Ordnung gehörige Art und Pflanze zuverweisen. Es würde aber dieses beym erstenAnjcheine nach wichtige Unterschcidungümcrkmahl,dieses Gewächse dennoch nicht zu einer eigenen Art zuerheben im Stande seyn, wenn sich Leers Wahrneh-mung bestattigen sollte, daß nehmlich ein mehr oderweniger wässeriger natürlicher Standen dieser Pflan-ze, und bald mehr bald weniger trockene oder regne-rische Sommer, an dieser Ausartung der DlumenkroneUrsache seyen.
ii) Höchste Coreopsis. Coreopsis alternifolia. Stifte
mit lanzettförmigen, sagenartig - gezahnten, wechsclswei« ^ cr ‘se stehenden, gestielten, an dem Stamm herunter; Unters,laufenden Blattern, Coreopsis foliis lanceolmis ser- zricheriranis alternis, petiolatis decurrentibus. LINN.
Syst. Veg. p. 651. Sp. Pl. p. 128g. Hort. Ups.
270, MILL. Dict. ji. i, Coreopsis foliis serratis.
ROY.