Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
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i lozte Gatt. Bärenvhr. ArLtotis. zt

letztere etwas mehr als bisse Abweichung zu seyn. Taren»Die Verschiedenheit ist zu groß und auch im Garten ohr.zu beständig, daß man sie nicht für eine besondere Arthalten sollte. Es mag dieses auch Burmann be.wogen haben, diese unter der Benennung Arftotiscarduifolia im prodr. ü. cap. p. 28. aufzustellen,und mit selbiger noch die Commelinische Figur (imHon. A. T. II, Tab. 23. p. 4 t.) und dessen fol«gende Benennung Anemonospermos africana fo-liis cardui benedicti, florum radiis intus al«bicantibus zu verbinden, mit welcher selbige auchaller Wahrscheinlichkeit nach überaus wohl übereinzn»kommen scheint. Die bergiusische Arctotis will derältere Burmann Arctotis cichorifolia benanntwissen, und sie durch die gelben Strahl, und purpurneScheibenblümchen von dieser unterscheiden. Nach demRitter hat gegenwärtige Art einen steifen, percmuren-den Stamm, der rauchhärig. filzig und purpurrothgestreift ist. Die Blätter sind auf ihrer Untcrfiächemit einem weißlichten Filze überzogen. Die Strahl,blümchen sind gelb, auf ihrer Unterflache roth gestreiftund fruchtbar. Der Griffel ist gelb und am jpalfeblcyfärbig. Dieses Gewächs bringt zu Anfang desHerbstes in Holland guten reifen Saamen.

** Mit einem Blumeuboden, der mit Spreu-blätchen besetzt ist. ( Receptaculopaleaceo.)

5) Wunderliches Värenohr. Arctotis para- 55'mft«

doxa. Arr.

mit unfruchtbaren Strahlblümchen, gefärbten über die Unters.Scheibe herausragendcn unfruchtbaren Svreublat- zeichen,chcn, und doppeltgcstedertcn glcichbreircn Blattern.

ArÄoris üotculis radiantibus Kerilibus, paleis cor-datis disco longioribus , foliis bipinnatis linearibus.

UNN. Syst. Veg. p. 659. Sp, Pl. p. 1307.

AmueB.