Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
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54 Vierte Classe. l yter Abschn. SteAbthett.

Woll» Aus einem beynahe kugelrunden Bollen, aus ver-kokn. welkten Wurzeldlakkern, entipringl ein purpurrorherrauher Stamm, der ohngefehr eine Spanne lang ivird,und sich nach oben zu in verschiedene Aesre, die zu»sammen emen dichten flachen Blumenstrauß ausmachen,theilet. Die Wurzelblatter sind faden > binscn oderborstenartig, nicht aber breit oder gefurcht. Die Blu-men stehen zu sechs auf einem besondern Stiel beyeinander, und theilen sich wieder in drey Paare ab,von welchen jedes Paar sehr dichte beysammen steht:sie sind mit vier bis fünf Deckblatchen umgeben, undin einem keulförmigen Kelch eingeschlossen, dessen Klap-pen zwar nachenförmig ausgeholt find, sie aber den-noch l.icht einhüllen.

Zwokt 2 ) Glattes Woilkom. Corymbium glabrum.

mit einem ebenen staunn, und wolligen Blaiwiiikelii,Unkers. (.'mymbium caule laevi, axillis lanatis. I.INN.

Zeichen» Sylt. Veg. p. Cnvvinbium africanum. BUBM.

fl cap. prodr. ßupleuro snniiis planta a*ihi>’| ica,ad eaulium nodos tomentoi'a. PLUK. alm. 7J.tab 272. f 4.

Diese unterscheidet sich von der vorhergehendendurch einen lockern ausgebreiteten flachen Blumenstrauß,und durch die angezeigte Woll-gkeir der Blatwinkelhinlänglich. Auch ist selbige in allen ihren Theilengrößer und starker Die Blumen stehen an dieser ab-gesondert, und sind mit zwey bis drey sehr kleinenDeckblatchen unterschieden. Der Kelch ist walzenför-mig, an welchem auch eme Klappe die andere umglebt.Es gleicht dieses Gewächse dem äußerlichen Ansehennach gar sehr einem ßupieuro oder einer Valeriana.

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