ii ii te Gatt. Lobelie. Lobelia. 71
Diese ist die zwoke europäische Art dieser Gattung/ Lobelie,die in Frankreich/ Spanien und Italien zu Hause ist.
Sie hat eine jährige Wurzel/ aus weicher ein star«render schuhlanger einfacher Stamm hervorkommt/dessen Wurzcldlatter elliptisch/ glatt/ ziemlich stumpfund einigermassen gezähnelt sind: die Stammblätterhingegen sind lanzettförmig/ ungcstielt/ sehr scharfge«zahnt/ eve»,/ acht an der Zahl/ und stehen in einerziemlichen Ferne von einander. Die Blumen sindklein/ blau und stehen in einer starrenden Traube obenauf der Spitze des Stammes. Das ganze Gewächsgiebt verletzt einen milchähnlichcn Saft , der beson-ders an der Wurzel von einem brennenden Geschmackist.
>9) Kleine Lobelie. Lobelia minuta.
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mit eylui'.den Wurzclblattcrn, und haardünnen Blumen- % rt *schalten, Lobeiia suliis radicalibus ovatis, scapis Ontek»capillaiiinis LINN. Svst. Veg. p. 667. Mant. rj,.;
Fl. 1l p 292. ' ,q,n v
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Diese ist ein Sommergewachs und an feuchten zeichen.Gegenden des DorgedürgcS der guten Hofnung zuHause. Sie ist ein kleines kaum Zoll langes Ge«wachsgcn/ nach Art der Camerarie oder der klei-nern (bundblume. Die fadenförmige Wurzel kriechtmit Ausläufern. Die an selbiger stehenden Blattersind umgekehrt eyrund/ stumpf/ zart/ etwas gekerbt/und lang gestielt. Der dorstcnartigc Dlumcnschaft istzween Zolle lang/ blatterloos/ cinblumig und ausrechtgerichtet. Der Kelch ist langlicht/ lanzettförmig undziemlich gerade. Die Blumenkrone ist trichterförmig;das Uiiter seidiger stehende Saamengehause ist lang.licht. Sie hat sehr viel ähnliches mit der folgend?^ist aber viel zärter/ und hat kein Deckblakchey ginSchafte; von der langegestielten Lobelie trennt siesich durch den fehlenden Stamm.
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