Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
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79
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1 1 l2te Gatt. Veilchen. Viola. 79

j) Schlüsselblumenblättenchtes Veilchen. Beil.

Viola primulifolia. chen.

ist stammlovsund hat länglichte einigermassen herzf'r,

mige Blätter imb häutige Blatstiele, Viola acau- Art.1L, fbliis oblongis fubcordatis: petiolis membia-,. rnaccis. LINN Sylt. Veg; p. 668. Sp. Pl. p, unter '*1324. GRON. virg. 135. LEPECH. it. x. p.

188.

Diese ist in Eibirien und VirgiUien zu Hause.

Ihre herzförmigen, langlichten, überaus stumpfen,gekerbten Blätter, leufen an ihrer Vasis an dem Blat»stiel herunter, und sind vollkommen wie an der offi.cinellen Schlüsselblume gestaltet.

6) Rauhes Veilchen. Viola llirka. Sechste

ist stammloos, und hat herzförmige haarig-raube Dlat-

tcr , Viola acaulis, fbliis cordatis piloso - hispidis. UnterstLINN. Sylt. Veg p. 668. blaut. Pl. II p. 48Z. .etrbtfrr

Sp. Pl. p. 1324. EI. Suec. 7183 788. DALIB. 5 y

paris. 269 MILL. Dict. n. 2. GORT. ingr.

140. HUDSON. FI. Angi. T. II. p. 379. HALL.

helv. n 559. LEER8. herb. n. 682. SCHREITspicil. 33 - POLLICH. pal. n. 835 - OED. EI.

Dan. tab. 6x8. Viola martia hirsuta inodora.MORIS, hist. 2. p. 473. s. 3. tab. 33 f. 4. Vio-la trachelii folio. RAI. hist. 1051. Viola.BRUNSE. herb. 1. p. 137. f. 3.

In den lichten Waldungen des kältern Europaist diese einheimisch. Sie hat eine ziemlich dicke, auf«rechte, hervorbrechende Wurzel, die durch verschiedenehie und da stehende Narben knotig ist. Die Blattersind herzförmig, lünglicht, und gleich den Blatstielenauf der Unterflache haarig. Die Blumenstiele kommenaus der Wurzel heraus, und sind über den Dcckblat.chen auf ihrem Rücken mit einer rinnenförmigen Aus.Höhlung gezeichnet. Das gehörnte Dlumenblat istnoch ausgeraubet. Die Blumen haben mit den wühl-