mrte Gatt. Veilchen. Viola. 85
neu Blumenstiel, Viola caulibus filiformibus indivi- Heil«sis prorepentibus, foliis ovatis petiolatis integerri- .mis glabris , stipulis indivisis , pedunculo solitario. ' *LINN Syst. Veg. p. 66§. Sp. PL p. 1325. TfilLL.
Dict. n. 7. Viola multicaulis, foliis ovaris petiola-tis, integerrimis. HALL. helv. n 565. "Viola soliisovalibus integerrimis uniformibus, pedunculis cau^linis. ALLION. pedem. 14. f. Z. f. 4 *
Die schweizerischen und piemontesischenAlpen, besondersder Berg Cenis in dem picmontcsischcn, sind das eigent«liche Wohnort dieser Art/ deren fadenförmige, peren.nircnde, ausgetheilte, unter der Erde fast kriechende,und dann wieder aufsteigende überaus einfache Stam-me mit sehr kleinen eyrundcn, gestielten, glatten Blat-tern besezt sind, und die besvndcrs auf der Spitze des.selben sehr gedrängt beyeinander stehen. Der einzelnstehende lange Blumenstiel, untcrstüzt eine große blaueBlume, deren Sporn kurzer als dessen Kronblükhen ist.
12) Canadensisches Veilchen. Viola cana- Zwölftedenfis. Are.
mit einem mifrechtstchenden Stamm, und herzförmigen ^"ver-schärf zugespitzten Blattern, Viola caule erecto, so- sibei»liis cordatis acuminatis. LINN. Syst. Veg. p. 668. dungs«Sp. Pl. p. 1326. Viola caulescens , foliis cordatisoblongis acuminatis. Amoen. Acad. I. p. I 57 -*
Knlm fand diese in Canada wild. Sie hat ei.neu aufrechkstehenden spannlangen ziemlich rundenStamm. Die Blatter stehen an selbigem Wechselsweise,sind iii renförmig. herzförmig, scharf;uge>pizt, sagen,artig gezahnt, eben, auf der Unterflache bleich, undstehen auf Stielen, die noch einmahl so kurz als sieselbst, an den obersten auch noch viel kleiner sind. Blat.ansaze sind zween zugegen, stehen aufrecht, und sindlanzettförmig und zusammgetrocknet. Aus jedem Dlat-winkel kommen nackende Blumenstiele heraus, die ebenso lange als die Blatter sind.
§ 3
13) Wun-