92 Vierte Classe. lyterAbschn. 6te Abtheil.
Veil« tab- 85. ejusd. Fl. ind. p. 186. Nelam parenda,
chrn. RHEED. mal. 9. p. 117. t. 60. Herba indica, flo-
re nionopetalo labiato, capsuia e rotundo - trilateralioctospcrma. RAI Suppl. 402.
Ostindien ist von dieser das Vaterland. Siehsteine pcrenirende Wurzel, aus welcher ein nur anderBasis ästiger halbschuhlanger Stamm herauskommt,der mit lanzettförmigen, glattrandigen, fast gar nichtgestielten, wechstlsweist stehenden Blattern, ohne Blak«ansäze beftzt ist. Die Blumenstiele stehen einzeln inden Blarwinkeln, sind haardünne und unterstüzcn nur«ine einzige purpurrothc Blume. Heermann nennt sieklein Löwenmaul.
22ste 22) Staudichtes Veilchen. Viola suffru-A«- ticosa.
tinrerf. m j t f i ncm jicctcnbcn Stamm , lanzettförmigen einiger«1 <>ch<n> mästen sägcnartig - gc;äl nt n gedrängt stehendenBlättern , und hinten gleichförmigen Keilchen,Viola caule procumbente, fgiis laneeolatis subserra-tis confertis , calycibus postice aequalibus. LINN.Syst. Yeg. p. 669. Sp. Pl. p. 1327. FI. Zeyl. 318*
Auch diese ist in Ostindien zu Hause. Sie ist einauf der Erde liegendes durch zahlreiche Aeste sich weitausbreitendes Pfianzgen, gleich einem Helianthe-mum. Die Blätter stehen Wechselsweise sehr gedrängtbeyeinander, sind spitzig, endigen sich im Stiele, undsind kaum merklich sagenartig eingeschnilten. Die Blat«ansaze sind pfriemenförmig hart, und bleiben stehen,weiche diesem Gewachst ein rauhes und gleichsam gehörn-tes Ansehen geben. Die Blumenstiele, welche haar«dünne sind, kommen einzeln aus den Blatwinkeln her.aus, und unterstüzen eine eben so große purpurro«the Blume. In Zeylon wird dieses Veilchen Rath-mul genennt.
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