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Vierte Classe, roter Abschnitt.
Vanil. Odbeck entdeckte diese in China wild. Sie ist keinele. Schmarotzpflanze, sondern wurzelt in der Erde. Derrunde Blumenschaft ist zween Schuh lang , und mitspizigcn fleischigen Deckblatchen besetzt. Dir Blumenstehen an selbigen wechselsweise, und haben einen sehrangenehmen und starken Geruch. Die Blatter sindschmäh!, gestreift, spitzig, und fleischig.
L7ste .
Art. 27) Perlschnmförmige Vanille. Epiäenärum
moniliferum. .
schet. mit einem runden gegliederten, gestreiften, peilschnurfor-vlings- migrn, nackenden überaus einfachen Stamm, undLeichen gleich breite» spizigen Blattern , Epider.drum caule
9 ^ ' tereti articulato Ihiato moniliformi nudo simplicis-
simo , foliis linearibus acutis. I.INN Sylt, Veg. p.682. Sp. FI. p. 1352. Aii. Vpf. 1740. p. 37. FuRan. KAEMpF. amoen. 864. f. 864
Diese Si« ist senes Gewächses, welches Lsämpsekwegen der vorhin beschriebenen besondern Eigenschafti!ufrblume gencnnt. Nach seiner Erzählung wächst siein Japan in den Feisenritzen sowohl als an dem Moosder Baume, woselbst sie einen kaum spannelangcnStaunn treibt, der so dick als ein Federkiel, gleich ei.neu, ScorpionSschwanz gegliedert ist, und sich mit wei-sen Blumen endigt, die einige.Massen den römischenDohnen gleichen: auf diese folgt ein Zolllanges Saa-mengehauß, welches fleischig ist, und mit gelblichtenweisen Saamen, die so zart und klein als Staub sind,angefüllt ist.
28st«
28) Natterzungenartige Vanille. EpidendrumUnters. ophioglossoides.
Zeichen.
mit einem einblatterichten Stanim, und traubenfbrmig-stehenden nur nach einerScite zu gerichteten Blumen,Epidendrum caule unifolio , iloribus racemosis se-cundis. LINN. Svst Veg. p. 682. Sp. Pl. p. 1352.
JACQU.