Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
Seite
147
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urite Gatt. Aron. Arum.

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ist. Dic Vlumcnschcidcn, die zwischen den Blattern ne.den deni Stamme herauskommen, haben eine blaßgrü.ne Farbe, und sind mit weisen Flecken gezeichnet. Esist diese ganze Pflanze überflüßig mit einem sehr schar»fen Safte angefüllet, so daß, wenn ein Blak oder einTheil des Stammes abgebrochen, und an die Spitzeder Zunge gebracht wird, solches eine sehr schmerzhaf»te Empfindung erregt, und verursacht, daß die Spei.chelgange aufschwellen, und einen starken Speichelflußzuwege bringen. Stücke von dem Stamme dieser Pflan«ze werden oft den Schwarzen zur Straffe in den Mundgelegt.

19) Giftiger Aron. Arum seguinum. I 9 f <

Are.

hat einen ziemlich aufrechtflehenden Stamm, und lanzett-.. ,

sonnig eyrunde Blatter, Arum caulelcens lubere-cturn , foliis lanceolato-ovatis. L 1 NN. Syst. Veg. zeichen»p. 690. Sp. Pl. p. 1371. JACQU. amer. 239. tab.iji. MILL. Ic. lab. 29s. Arum caulescens , cannaeindicae foliis. PLUM am er. 44. tab. 60. yi. h. fil.

193. b. Arum caule eredto geniculato, inferne nudo,foliis oblongo ovatis. BROVVN Iatn. 331. Arumcaule geniculato, cannae indicae foliis , summis la-bris degustantes mutos reddens. SLOA.N. Iam. 63.bist- 1. p. 168. Canna indica venenata. PLUK. alm.

179.

Amerika ist von dieser das Vaterland. Die Fran-zosen nennen selbige in Wesiindien Leouine wegen ih.rer besonders giftigen Eigenschaft, indem diejenige», dienur obenhin damit ihre Lippen berühren, durch die dar«ausfolgende Geschwulst und Entzündung am Mund undder Zunge die Sprache verliehren. Nichts desioweni«gcr wird, nach Aacguillö Bericht, der Stamm in Stü.cken zerschnitten, eine scharfe Lauge daraus verfertigt,die zur Säuberung und Reinigung des Zuckers gebrauchtwird. Das ganze Gewächs gleicht dem Zuckerrohr, undhat einen Zoll dicken, sechs Schuh hohen Stamm, dendie Blatter scheidenartig umgeben. Die Blume hat sehrÄ 2 viel