b) igäte Gatt. Blatblume. Pkylantkus. 167
König fand diese in Tranquebar wild. Sie hat ei. sg[ a(#ncn halb Schuh hohen Stamm, der mit gefiederten hlume.Blattern besetzt ist,an welchem die DIatchen gleichwie beyandern wechselsweise stehen, stumpf gespitzt, sehr großUnd mit dreyfachen Blatansazen besetzt sind. Aus denWinkeln dieser Blakchen komme» die männlichen Blumenzum Vorschein, und an den Enden derselben das weib.liche, welches leztere viel grösser ist, und einer Beer«gleicht. Dieses hat ein eyrundcs Honigbehaltniß, wel»ches dreymahl so groß als der Kelch ist, worauf einsechöklappiges Saamengehauß folgt, welches mit einemelastischen Nagel aufspringt, und sechs Saamenkörnerausstreut. Sie ist ein Sommergewächs.
s) Spitzdlätterichte Blatblume. Phylanthus
maderal'patenlls. jfrft
Mit wechstlswense stehenden keilförmigen mit einer steifen Unters.Spitze sich endigenden Blatchen , Pbylantbus so- zeichen,liolis alternis cuneiformibus mucronatis. LINN.
Syst. Veg. p.707. Sp. Pl. p. 1393. ROY lugd.200.
Nirouri randeralpatanum sennae folio longiore. PE-TIV. gaz. Frutex baccifer folio lini. PLUK. phyt.tab. gi.f. 2. BURM. EI. Ind. Iy6.
Diese ist bey Madras an der Küste von Koroman»del ursprünglich zu Hause, und wird schon seit einigerZeit in den holländischen Garten, gleich der weisenBlatblume gezogen, welche nun gleichfalls keine Sel«lenheit mehr ist.