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Zehnter Theil. Von den Kräutern.
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Becher,

blume-

Oris«

2Irf.

Unters

zeichen.

i2o Vierte Classe, uter Abschnitt.

agrimonoides. MORIS, blaes. 294. umb. 37. hist.3. p. 264. f. 8- tab. 18. s. 9. BOC'C. s:cc. 57.jcab.29.Pimpinella agrimonoides odorata. BARR. rar. 18. t.632.

Diese Becherblume ist, nach des Ritters Zeugniß,umMontpellier zu Hause, nach Goucmabcr nicht, berstevielmehr als eine ausländische anmerkt, und wegen ih-res ange>i.o,i>eu Geruchs Bifambibernell nennt, i'irr*Ne glaubt, sie ftye als eine Bastardart aus dem gemei-nen Qdermenig und der vorigen entsprossen, welcheVermuthung auch ihren Beynahmen veranlaßt.

Z) Stachlichte Becherblume, koteriumtpinolum.

mit ästigen stacheln, Poterium fpinis ramofis. LINN.Sysl. Veg. p 716. Sp. Pl. p. 1412. hört. Clifü445 - ROY lugdb. 240. GRON. orient. 290. MILL.Dich n. 3. Pimpinella spinosa. 1 M 0 RIS. hist. 3. p.262. s. 8. tab. 18. f. 5. Poterio affinis, foliis pimpi-nellae , spinosa. C. RAUH. pin. ;88. Stoebe legi-tima Dioscoridis. CLUS. hist. 2. p. 303. PoteriumLOB. Ic. II. p. 16.

Diese ist ein strauchartiges Gewächs, auf demBerge Libanon und auf der Insel Candia zu Hause.Eie hat eine lange dicke Wurzel, aus welcher verschie-dene sich ausbreitende Stamme herauskommen, welcheästig, gegliedert, und krumm durch einander stehen, vonwelchen ewige nackend, einige mit Blattern besetztsind. Diese sind gefiedert und bestehen aus keilförmi-gen up dem Ende dreyspitzigcn Blatchen, die auf ei-nem gemeinschaftlichen Stiel paarweise wie an der ge-meinen Art gegeneinander überstehen. Einige Aeste en-digen sich mit steifen spitzigen Stacheln. Die Saamen-gehäuft zeigen sich beerartig. Die mnere Rinde amStamm ist roth, die ausere aber aschgrau, und ist anmanchen Stellen aufgerissen. Sie wird, weil sie den

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