Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
Seite
223
JPEG-Download
 

i r 44-te Gatt. Dalechampe. Oalecdampia. 22 z

Die männlichen Blumen stehen in einer zehnblu. ^ .migen Dolde beysammen: ihre besondere Hülle ist zwey. 17^"'biättericht, und sind mit zahlreichen Spreublatchenun- d,ara>?e 'terschicden. Ihr eigentlicher Kelch ist fünfblatcericht.

Die Krone fehlt. Sehr viele Staubfäden sind mit ein«ander verwachsen.

Dir weiblichen Blümchen sind drey an der Zahlzugegen, und haben eine drepblatterichte Hülle. Der ei.gentlichc Kelch besteht aus eilf Blatchen. Die Kronefehlt. Der Griffelist fadenförmig, und das Saamen«gehausi drcysaamig.

Der Ritter nennt uns nur diese einzige Art:

l) Kletternde Dalechampe. Dalechampia Art.

scandens. Unter,.

mit dreyspaltigen Blattern , Dalechampia foliis trifidis, zeicht".LINN. Syst. Veg. p. 720. Sp. PI. p. 142;. IMant.

Pl. II. p. 496. Hort. Clift'.:48s. JACO. amer. 2>2.tab. 160. Dalechampia scandens, lupuli foliis, fru-ctu hispido trieocco. PLUM. gen. 17. Lupulus fo-lio trifido, fructu tricocco hilpido. PLUiM amer.

89-t- iot. Convolvulo-Tithymalus. BOERH.lugdb.

2. p. 268.

Herr Bergrath von Jacguin fand dieses Gewächsauch auf der Insel St. Domingo in Westindien wild,wo«selbst es,so wie nach dem Ritter in dem mittäglichen Ame»rika, zu Hause ist. Es hak selbiges einen zwo Klafterhohen kletternden, haarigen, ästigen Stamm, an wel.chcm die Blatter, welche herzförmig, dreytheilig, über»aus adericht, runzlicht, sagenartig gezahnt, zarcha.rig sind, in einiger Entfernung wechselswcise auf run-den, einigermassen rinnenförmig ausgeholten Skielchen,welche so lange als das Blak sind,stehen. Blatansatze sindzwo Arten zugegen: Etgenlliche , welche haibherz.förmig, rückwärts gebogen und kurz sind: UneigMt.llche, die an der Aushölung an der Basis des BlateSpaarweise stehen, pfrjemenförmig aufgerichtet und

klein