n46te Gatt. Haarblume. Irickosantkes. 227
zwo getrocknete Pflanzen, die in gewisser Rücksicht, denvonuns angeführten Arten sehr viel gleichen, und derenBlatter mit ähnlichen Drüschen besetzt sind, die manauf den Brennncsseln sonst wahrzunehmen gewohnt ist.
Diese Blatter sind sehr lange gestielt, und stehen paar.weise oder gegeneinander über. Aus den Winkeln der.selben steigt eine lange Blumenähre hervor, die mitquirlförmig stehenden Blumenknöpfgen besetzt ist,welche in einander verworrene Staubfaden vorstellen.
Wie sonderbar die Blatter eingcschnikten und gezahnetsind,zeigt dieAbbildung an dem auf 'lab. LXXII. Fig. Tab.2. vorgestellten Zweige, an welchem die untersten n>o()ldrey Zolle breit, und mehr als vier Zolle lang sind. Ih- f 1S,2 ‘re Farbe ist auf der Oberflache schwarz, auf der Un>terfläche rofenfarb, so wohl als jene des Zweiges. Viel-leicht gehört dieses Gewächs unter die Gattung Ca-turus, die bereits schon unter den Gesträuchen be«schrieben worden.
! I46te Gattung.
Haarblume. Tr ichosanthes.
^ blume.
I.INN. Gen Plant. nr. 1089. ed. nov. nr. 1190.
/Vs unterscheidet sich diese Gattung durch diemänn-V lichen Blumen, deren Kelch fünfzahnig, derenKrone fünfmahl getheilt, mit Haaren eingefaßt ist, unddrey Staubfaden einschließt,so wie durch die wetbltchenBlumen, die ebenfalls einen mit fünf Zahnen versehe,neu Kelch, und eine fünfmahl getheilte mit Haarenein»gefaßte Blumcnkrone haben, nebst einem dreychaltigenGriffel. Ihre Frucht ist ein lauglichter Apfel. DerGattungsname wird von den mit Haaren eingefaßtenP r Krön-
Tricho-
santhes.
Kenn-zeichender Gat-tungen.