H4?te Gatt. Balsamapfel. ^lomordica. rz i
che, wenn sie reif sind, in der Mitte aufspringen undstäche ovale Saamen ausschütten. Man nennt diesesGewächs insgemein das BalsüNlkrautmännchen zumAncerschied des Balsamkraulweibchen, wofür man fdie gemeine Balsamine der Blumengarten gehalten,sonst wird selbiges auch, oder vielmehr dessen Frucht,Balsamapfel genennet, weil einige besondere balsa.mische Kräfte darinn suchen, auch Oel darüber gicsen,und seidiges als ein besonderes in Wunden dienlichesund schmerzstillendes Mittel, vornehmlich in der gülde«nen Ader, gcdrauchen. Auch soll selbiges in Wunden,Geschwüren, aufgesprungenen Brüsten und verbrann-ten Theilen von vorzüglichem Nutzen seyn, bey welchenZufalle» es auch von einigen über die Gebühr angerühmtwird. So sollen auch die Blätter aiö Thee getrunken,in verschiedenen Zutallcn sich wirksam bewiesen haben,welches man aber aus guten Gründen an semen Ortgestellt seyn läßt.
r) Gurkenartiger Balsamapfel. Momordica bwoke
Charantia. * Tt ‘
mit eckigen böckerichten Früchten, und ranchhangcn B!at-kern weiche der Lange nach handförmig getheiltsind, Womordica pomis angulatis tuberculatis, fo-liis villosis Iongitudinaliter palmatis. LINN. Syst.
Veg. p. 725. Sp. Pl. p. 1433. Hort. Cliff. 457. FI.
Zeyl. 351. ROY lugdb. 262. WILL. Dici, n 2.Bal-iamina cncumerina indica, fructu majore flavescen-te. CAW. hört. 1. p. 103. tab. ^4 Amara indi-ca. P.UMi'H y. p.410. 1.1 •; 1. Pandi pauel. RHEED.mal. 8, p. 17. t. 9. #)P,uel. RHEED. mal 8- p IS.r. 10. BURM. FI. Ind. p. 208.
Auch dieser Balsamapfel ist in Ostindien zu Hause.Er unterscheidet sich nicht nur durch seine mehr lang-lichten und viel höckerichrern Früchte, die einigermassengurkenatl g sind , sondern auch durch seine herzförmi»ge und den Stamm umfassende Hülle, die bey der vor-
P 4 her.