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Zehnter Theil. Von den Kräutern.
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ii4?te Gatt. Balsamapfel. klomorZica. 235

weiblichen Blumen tragen, aus welchen eine gclblichtegrüne Frucht wird, die einen Zoll lang, zween breit ist, f am<an beyden Enden spitzig zu ausläuft, und auf ihrer Fla. | C(JUtche gestreift ist. Diese Frucht wird von allen Perua.nern in ihren Suppen gegessen. Sie erfrischt ausser,ordentlich und ist folglich in Peru , woselbst die Hitzennerträglich ist, etwas sehr nöthiges.

8) Esels Gurke Momordica Elateriurr. Achte

Art.

mit Früchte,:, die mit steifen Haaren besetzt sind, und feh-lenden Gabeln, Momordica pomis hispidis ein- Unters.hi$ nullis. LINN. Sylt. Veg. p. 723. Sp. Pl. p. zeichen.14)4. Momordica pomis ovalibus hispidis, foliiscordaiis integris plicato-dentatis. Hort. ClifF. 431.Momordica absque cirrhis. Hort. Vpf. 294. Mnt.

Med. n 580. ROY. lagdb. 262 GOUAN. montp.

497. GRON. orient. 300, TvllLL. Dict 11.4. GOR-TER. bclg. 276. Cucumis agreltis. BLACKVV. tab.

108. Cucumis lylvestris asininus dictus. C. BAUH.pin. 314. Cucumis lylvestris. CAIH. epit. 946. LOB.

I:. 646. DÜD. pempt.663. f. 2.

Dieses Gewächs , welches man gemeiniglich Esels-kümmerunge oder Esetögurkm, und Springgurkennennt, wachst in dem südlichen Europa, in Frankreich,Italien, Sicilien, und andern europäischen mittägli-chen Landern wild. Es ist ein Sommrrgewächs, undhat mit den Gurken sehr viel ähnliches, ist aber rau»her, und hat kleinere und dickere Blatter. Die Blumenhaben eben so viel ähnliches mit den Gurkenblüthen, dieFrüchte sind aber nur fingersdicke, länglich, grüngelb,auswärts überaus rauh, und haben diese besondereEigenschaft, daß sie, wenn sie anfangen reif zu werden,beyder geringsten Bewegung zerplatzen, und mit Hef.tigkeit den in thuen enthaltenen Saamen undbaft herausschicssen lassen. Es ist dieses ganze Gewächs vollerSaft, und hat einen sehr bittern, cckclhaften Geschmack,so wie die Wurzel, die ein kräftiges Mittel ist, aber

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