nLote Gatt. Dioskoride. vioscorsa. rßz
Auch diese hat an ihren Ranken Knollen, die so Diosko«groß als ein Apfel oder eine Citrone sind, weswegen rrde.sie auch von den Holländern in Indien, woselbst sie zuHause ist , Appeldraagend Oebie genennt wird.Hermann nennt sie deswegen auch Rhizophora, wek-che Benennung aber nun einer andern Gattung,worunter die Mangle gehöret, zukommt. JhreWur-zeln sind einigen bald mehr, bald minder angenehm,und werden von den Indianern, wie bey uns die Tar-tüffeln, zur Speise gebraucht.
6) Zahme Dioskoride. vioscorea sativa.
Art.
Mit herzförmigen wechsclSwcise stcbenden Blattern, und u -einem ebenen rundcnStamm, viosoorea soliis cor- u * '♦datis alternis , caule laevi tereti. LINN. Syst. zochtn«Veg. p. 744. Sp. Pl. p. 1463. Hort. Cliff. 459. t.
28 . FI. Zeyl. ;88. ROY. lugdb. 527. BROVYN.
Iam. 360. MILL. Dict. 11. 1. Vbium vulgare.RUINIPH. amb. 5. t. 180. FABRIC. helrast. 369.Diolcorea scandens, soliis tamni fructu racemoso.
PI.UM gen. 9. ic. 117. f. I. Volubilis nigra, foliocordato nervoso. SLOAN. Iam. 46. hist. I. p.140.Mukelengu. RHEED. mal. 8- p.97. f. 51.
Diese Art ist die gemeine Oebie oder die sogenann-te Yams Wurzel der Wcstindier. Man baut siemeistens an solchen Gegenden, oder in solchen Landern,wo wenig oder gar kein Korn oder Reiß gezogen wird,und welches meistens die südöstlichen Inseln von Ost-indien , Neu- Guinea, Neu. Seeland, und die neuer-dings entdeckten Inseln in der Südsee sind. Auch dieNegers bauen diese Wurzeln an der Küste von Afrikasehr hauffig, woselbst sie besonders zu Sklaven Speisebenützet werden. Sie sind von aussen braun, von in-nen schneeweiß und sehr gut von Geschmack; man brü-tet oder kocht sie, und die Schwarzen sowohl als dieWeissen essen sie statt Brod. Diese Wurzeln sind vonmannigfaltiger Gestalt: es klimmt der aus selbigen her-vor-