Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
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314
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Dail-

laste.

Gieben.fe Art.Unters,jklchen.

314 Vierte Classe, izter Abschnitt.

quadrifidis, pedunculis diphyllis. LINN. SyfV. Veg.p. 762. Sp. fl. p. 1491. Galium foliis quaternis, flos-culis in alis confertis. Hort. Lliif ^4. Hort. Vps.303DALIB. paris, 309. GOUAN. monfp. ?i6. SAUV,monfp. 163. GMEL. Sib. 3. p. 170. MILL, Dict,n. 5- NECK- gallob. p. 4x7. LEERS herb n. 771.POLLICH. pal. N.YZY. GORT. belg. 238. MAT-TUSCHK. Siles, n. 731. HUDSON. FI. Angi, T,II. p. 441. Galium floribus polygamis; racemis la-teralibus, ternatis diphyllis: foliis quaternis villosis,SCOI 1 . Carn. ed. 1. p. 34;. n. 12. ed. 2. n.1145. Ga-lium foliis quaternis hirluus , petiolis octofloris.HALL. helv. n. 709.

Diese Art wachst durch ganz Deutschland, dieSchweiz und Frankreich an grasichten Orten und anZäunen wild, und blüht im May und Junius. Dieganze Pflanj« ist rauh, ihr zarter Stamm liegt auf derErde, und richtet sich endlich in die Höhe. Die ey-förmigen, lanzettförmigen Blatter sind mit drey Ader»durchzogen, und sitzen in einiger Entfernung ohne Scie.le je vierund vier quirl-oder kreuzförmig in einiger Ent-fernung von einander um den Stamm herum. Dtegel.den Blümchen stehen oft zu acht auf kurzen ästigen Snel-chen in den Blattvinkelu. Die männlichen Blumenfind an dieser Art vierspalcig. Man zählet dieses Ge-wächs unter die Wundkräuter, und braucht es wegenseiner zusammenziehenden Kräfte in Brüchen. Es färbtdie Knochen der Thiere, die davon häufig fressen, roth,und kann also als ein Färbekrauk zugleich benutztwerden.

7) Glatte Vaillante. Valantia glabra.

mit vierspaltigcn männlichen Blumen, zweyzeiligen blät»terloosen Blumenstielen, und ovalen gefranzkenBlattern, Valantia floridus masculis quadrifldis, pe-dunculis dichotomis aphyllis, foliis ovalibus ciliatis.LINN. SylL Veg. p. 762. Sp. Pl. p. 1491. Galiumfloribus poiygamis, racemis lateralibus binatis nudis, foliis quaternis laneeolatis giabris. SCOP. Carn 344

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