zi8 Vierte Classe, rzter Abschnitt,
Glas' besonders von ältern Aerzten in ihrem Safte, als einkraut, starkes harntreibendes, linderndes und zertheilendesMittel, in Krankheiten der Harnweege und Dersto»pfungen des Leibes empfohlen worden. Andere schreibenihr auch erweichende Kräfte zu, welche ihr aber Floyerund von Hal'er absprechen. Die Kohlen davon lassensich, zerstoßen, gut zu Zahnpulver, und dir ganze Pflan-ze zu Reinigung des metallenen und gläsernen Geschir»res brauchen, woher, und vielleicht auch wegen ihrergetrockneten durchsichtigen Blatter, sie den NamenGlaskraut erhalten haben mag.
g) Jüdisches Glaskraut. Parietariajudaica.
mit ryrunden Blattern, aufrechtstehenden Stammen,dreyblumigen Kelchen, und verlängert- walzenfvr«Migcn männlichen Blumcnkronen, Parietaria foliisovatis, caulibus erectis, calycibus tritioris, corol-lis masculis elongato - cylindricis. LINN. Syst.Veg. p. 763. Sp. l’l. p. 1492. MILL. Dict. n. 2.Parietalia foliis lubhirtutis, ovato- lanceolatis.HALL.helv. n. 1613. Parietaria ocymi folio Tragi. BOCC.sicc.47. t. 24. f. A. Parietaria minor, ocymi folio.C. BAUH. pin. 121?
Diese , welche in dem gelobten Lande sowohl alsin Italien und der Schweiz wild wachst, ist ein kleinesGewache, dessen Stämme auf der Erde liegen, dir Aestraber aufgerichtet in dir Höhe stehen. Die Blätter sindeyrund, und kurz gestielt. Die Blumenknöpfchen stehenauf den Aestrn, oder auf der Spitze des Stammes; siesind Zwitter, männliche und weibliche. Die männli-chen Blumen stehen paarweise beyeinander; sind röh»rlg, walzenförmig, und schließen sich mit Zähugen ander Mündung zu, zwischen selbigen steht ein eyrundeSweibliches Blümchen..
Dritte
Art.
Unters.
zeiche».
4)P«.