Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
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des Ostindischen Brodbaums. z6l

Aolbe. Diese ist bey f im Durchschnitte angebracht, umdie noch unreifen Saamen in ihrer wahren Lage und Srel.le darzustellen, wie sie in der Mitte der Frucht, oder ei.gentlicher auf dem Frnchtbodcn stehen. Auch zeigen sichdie Harzen, womit jede einzelne gekrönt ist. Wahrschein,lieh verursachen diese jene in der Rumphischcn Bcschrei«düng gedachte Wolkigkeit, der eigentlichen und reifenFrucht h.

Die 5 i stc Tafel mit 3 bezeichnet, stellt in dem Forste,rischcn Charact. generum plantar &c. &c. eine aus«gewachsene Brodfrucht vor, mit dem Beysatze KruÄusmagnitudine naturali. Aber, nach Herrn HoutkllyNsAngabe, freylich so wie es auch der Augenschein offenbart,hat diese in natürlicher Grösse dargestellte Figur, kaumdie Grösse einer Faust; und doch vergleichen die voran,geführte Autoren die Gröffe der Brodfrucht, mit der Grös-se eines Kindskopfes. Ich weiß nicht was sich auf dieHoutruynischen Acuffcrungen, dat wel een KleinKinds Hoofdzou zyn, und: de uitdrukking -- fszeer onbepaald — änderst sagen ließe , als was.Houttuyn sogleich von selbst darauf einräumet, daß nachaller Wahrscheinlichkeit die bald mehr bald minder ansetzn«liche Grösse der Brodfrucht, von dem verschiedenen Stand«orte des Drodbaumcs abhängt. Eine Erfahrung, die wiran unsern europäischen Baumfrüchten täglich zu machenGelegenheit haben.

Herr RadeMcicher, Baillou über die Stadt Batavia,berichtete an Herrn HoullUYN, daß die Brodfrucht achtbis zehn Zolle in der Lange hielte, und mehr langlicht, alsvollkommen rund scye: die gröste Brodfrucht erreiche dieGrösse eines vollkommenen Mannskopfes.

Don eben diesem Herrn erhielt Herr HouttUYN auchbie Nachricht, daß auch Java den Rumphischen Soccusgranosus hervorbringe, so wie dessen Eoccun Bldjl«der Timboul der Insulaner, dessen Frucht mit Saamen»törnern angefüllt seye.

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