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erfolgt, daß sie von gleicher Dicke u. s. w. gewesen seien.Schon die Strömungen des Wassers mußten einen Unter-schied darin hervorbringen. Daß bereits in der erstenWasserbedeckung der Erde Strömungen vorhanden waren,geht aus der Betrachtung der Axendrehung der Erdkugelhervor, welche gewiß damals schon Statt fand. Wennes auch noch*an den besondern Strömungen fehlte, wiesie gegenwärtig durch die verschiedenen Formen des trock-nen Landes hervorgebracht werden: so mußten doch dieallgemeinen, nämlich die große Aequinoctial - Strömungzwischen den Wendekreisen, und die von den Polen nachdem Aequator hin, vorhanden seyn. Man sehe, was wirim IH. Bande dieses Werkes, S. /j.66 u. ff. (der neuenAuflage) über die Art, wie diese Strömungen noch jetztsich äußern und wie sie entstehen, gesagt haben.
Ist nun in einer Gegend des damaligen Meeres,welche von einer Strömung durchschnitten wurde, eineAblagerung fester Stoffe geschehen: so ist es nach dem, waswir jetzt noch bei den mechanischen Ablagerungen unsererFlüsse und Bäche beobachten können, sehr wahrscheinlich,daß dieselbe gegen die Ufer hin, wo die Flüssigkeit am wenig-sten bewegt war, sich stärker angehäuft haben wird, als inder Mitte der Strömung. Es wird also gleich Anfangshier ein Thal entstanden seyn, welches von zwei langen,sich gleichlaufenden, zwei Gebirgsketten darstellenden Mas-sen begränzt wurde. Geschahen nun später neue Nieder-. schläge an dieser Ereile, so mußten sie nothwendig dieselbeUnebenheit darstellen, welche der Boden schon hatte, aufdem sie sich ablagerten.