wieder seltener, und scheinen jetzt ganz ausgestorben.Sie kommen von der äußersten, wirklich mikroskopischenKleinheit an, bis zu einer Größe von 6 Fuß Durchmesserund 5 — 4 Centner Schwere vor. Mehr über dieseäußerst merkwürdigen Versteinerungen muß man bei Krü-ger, S. 566 — zgo nachlesen); die Patelliten(Schüsselmuscheln, Bocksaugen rc. werden unter andernin Peru , i»ooo Fuß über dem jetzigen Meere in Kalkgefunden); die Kalyptrisiten (Narrenkappen), Pla-ck iten (Seeohren), Nerititen (Schwimmschnecken),Globositen (Kugelschnecken); Heliciten (Schne-cken, Erdschnecken); Melaniten (diese, wie die vorigen,Süßwasser-Geschöpfe, und daher in den neusten Gebirgs-arten), Turbiniten (Schraubenhörner), Lrochili -ten (Kräuselschnecken), Bucciniten (Trompeten-schnecken), Cassiditen (Sturmhauben, Helmschnecken),Harpiten (Harsenmuscheln), Purpuriten (Purpur-schnecken) und noch mehre andere, über deren Beschaffen-heit und Vorkommen wir die Leser an Krüger ver-weisen.
Die zweischaligen Schalthiere, oder die Mu-scheln, sind in den Meeren der Urgebirge nicht minderzahlreich vorhanden gewesen, aber meist von solchen Gat-tungen, welche jetzt nicht mehr in der lebendigen Schöp-fung angetroffen werden. Die Versteinerungen dieserThiere sind im Allgemeinen schwer zu bestimmen, indemdie Naturforscher hauptsächlich die Beschaffenheit des soge-nannten Schlosses, oder desjenigen Punktes, wo beideSchalen mit einander verbunden sind, zum Eintheilungs-