in die Geschichte der Jnsecten. z
zur größten Plage wird. Wo ist doch bey so klei- Cinlei«nen Thierchen Platz für ihre Muskeln und Einge- tung.weide? Wie stark ist öfters das Gesicht ihrer fastunsichtbaren Augen? Wie klein sind die Werkzeugeihres scharfen Geruchs und feinen Geschmacks?Welchen angenehmen oder auch unleidlichen Geruchgeben nicht viele kleine Jnsecten von sich? Wiestark ist nicht das Gift/ das ihrer etliche bey sichführen? Jedoch wir wollen/ mehrerer Deutlichkeithalben , von den merkwürdigsten Umstanden / vondem Bau ihres Körpers/ und von den vornehmstenGliedmasien, einige besondere vorläufige Anmerkun-gen mittheilen.
Es wird nämlich die Classe der Jnsecten, aus-ser den Einschncidungen ihres Körpers/ auch darin- Hörner,ne von andern unterschieden/ daß sie gemeiniglicheine grössere Anzahl Füße/ besonders aber gewisseminder oder mehr lange Fortsätze am Vörderkopfehaben/ die durchgängig den Namen Fühlhörnerführen, jedoch in ihrem Bau gar sehr von einanderabweichen: denn einige sehen den Hörnern gleich,andere sind wie zarte glatte Faden, wiederum an, *dere sind faserig / fcderig oder haarig, und nochandere gleichsam geschraubt oder mit Gelenken ver,sehen / theils sehr lang oder mittelmäßig, theils aberganz kurz/ bey dem Männchen etwas dicker, alsbey dem Weibchen, und vornehmlich zum Gebrauchdes Fühlens eingerichtet/ um damit andere Gegen,stände/gleichsam als mit Händen, zu betasten.
Bey der Eimheilunq des Körpers selbst/ hat Kopf.man zu sehen auf den Ropf, aus das Bruststückund auf den Hinterleib. Der Aopf ist ver,schieden gebildet/ rund platt, breit/ spitzig/ lang,und auch wohl öfters kaum von dem Körper zu un-terscheiden, auch ist die Größe nicht allezeit ver,haltnißmäßig, denn es haben oft kleine Jnsecten
A r sehr