Band 
Erster Band.
Seite
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12 Einleitung

NnM- lauter Insectcn leben müssen , so kann man dietung. Vorsehung nicht genug bewundern, welche durch ei»ne so reichliche Fortpflanzung der Insecten, diesenThieren hinlängliche Nahrung verschaft.

Der« Besonders merkwürdig ist es, daß alle Jniec«wand ten ihre Erer eben dahin legen, wo die auskrjechen»lung. dc Jungen sogleich das ihnen dienliche Futter fin»den, und sollte es auch in und unter der Haut an/derer Thiere, wie dieHorsel, in der Haut der Renn»thiere, oder auch bey solchen die vom Unflat leben,im Miste seyn. Diejenigen Eyer aber, die durch Nas»se oder Kälte verderben könnten, werden von be»sondern Arten der Insectcn umsponnen, wie an denSpinnen und Nachtschmetterlingen zu sehen ist.

Wer aber erstaunet nicht bey Betrachtung derrarve. Verwandlung einiger Insecten, besonders deren,die geflügelt sind ? Um jetzo nur der Schmetterlinge,Fliegen uud Käfer zu gedenken, so erscheinen sie beydem Hervorkommen aus den Eyern in einer ganz an»dern Gestalt, als diejenige ist, welche sie hernachbekommen. Sie sind nämlich zuerst nur Raupen,Würmcr oder Maden, und in diesem Zustande wer»den sie nur Larven (Larva) des, was sie hernachwerden sollen, genennet. Diese Larven sind nach ih,rer Art sehr unterschieden geringelt, mit und ohneFüße, mit einem harten oder auch weichen Kopfe,jedoch alle wehrlos. Die Anzahl der Füße dieserLarven übertrift gemeiniglich jene, welche sie nach derVerwandlung führen, wiewohl diejenigen, welche ih»nm in der Verwandlung bleiben, nur allein harr sind,da die übrigen in gewissen weichen Warzen beste»hen, welch? ihnen nur als Interims - Füße gegebensind, um mit ihren langen wurmförmiqen Körperforrmkommen. In diesem Zustande wachsen die Lar-ven stark und genießen viele Nahrung, manche legen

sodann