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Zweyter Band.
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948 Fünfte Cl. VI.Ord. Zweyflügelige.

kebtnS- dcrn Speisen, oder aasen auf Koth und Morast.

grt. Ihre Larven werden durchgängig Maden gcnennet,welche weich, weiß und ohne Fuße sind, und nachBeschaffenheit ihrer Nahrung Käse- Fleisch - ederauch andere Maden gcnennet werden. Sie habenetliche Ringe, vier Luftlöcher, und statt des Maulseinen Saugerüsiel, mit welchen sie die Pflanzcnlauseauf den Baumblattcrn sehr begierig aussaugcn, jaganz verschlucken. Einige Acten der Larven die >,nstinkenden Moraste wohnen, haben lange Schwänze,welche sich öfters bis zu einem halben Schuh langdehnen lasten, wenn der Körper gleich nur eine» hal-ben Zoll lang ist In ihrer Verwandlung sind sieeinander mchrcntheils ähnlich, und verhauten oderverändern sich wohl viermal, da denn die letzte jhautihr Tönchcn wird, welches aber, nach der verschiede-nen Art, auch sowohl der Gestalt als Farbe undGröße nach, sehr verschieden zu seyn pfleget, davonin der Folge schon das nöthige vorkommen wird.Die Eyerchcn sind natürlicher weise auch verschieden,doch mchrcntheils länglich, weich und weiß; dochgiebt es auch lcbendiagebährcnde Fliegen, dergleichenunter andern die SeHmerßstlegen sind, welche le-Wendige Würmchen. oder Larven hervorbringen, de,'ren Anzahl sich oft über achtzig aus einer einzigenFliege erstreckt, die auf einmal hintereinander ge«bohren werden, und da dieses vielmal geschiehet,wie stark muß denn ihre Vermehrung seyn?

Die Fli.-ge selbst, welche aus der Puppe hervorkommt, ist anfänglich fehr klein und weich, wächstaber sehr bald zur gehörigen Dicke und Größe, undwird sodann durch die Ausdrockuung hart. DerRußcl der sehr weich bleibet, kann von ihnen gefal-len, verkürzt, verlängert, und auch gar eingezogenwerden, und dieses Werkzeug dienet ihnen, mit Bey-hülfe ihrer Lippen, die feuchte Nahrung in die Höhezu bringen.