gion der Erde, in der ewige Milde des Frühlingsherrscht.
Noch nenne ich die Form der Liliengewächse,
( Amaryllis , Pancratiutn ) mit schilfartigen Blättern,und prachtvollen, Blüthen, eine Form, deren Haupt-vaterland das südliche Afrika ist; ferner die Wei-denform, in allen Welttheilen einheimisch; undwo Salix fehlt, in den Banksien und einigen Pro-teen wiederholt; Myrthengewächse, ( Metro-sideros Eucalyptus , Escallonia ) Melastomen-und Lorbeerform.
Es wäre ein Unternehmen, eines grofsen Künst-lers werth, den Charakter aller dieser Pflanzengrup-pen nicht in Treibhäusern oder in den Beschreibun-gen der Botaniker, sondern in der grofsen Tropen-Natur selbst, zu studiren. Wie interessant und lehr-reich für den Landschaftsmaler wäre ein Werk, wel-ches dem Auge die aufgezählten sechszehn Haupt-formen , erst einzeln, und dann in ihrem Contrastegegen einander, darstellte. Was ist malerischer,als baumartige Farrenkräuter, die ihre zartgewebtenBlätter über die Mexikanischen Lorbeereichen aus-breiten! Was reizender, als Pisanggebüsche von ho-hen Bambusgräsern umschattet! Dem Künstler ist esgegeben, die Gruppen zu zergliedern, und unter sei-ner Hand löst sich (wenn ich den Ausdruk wagendarf) das grofse Zauberbild der Natur, gleich den ge-schriebenen Werken der Menschen, in wenige ein-fache Züge auf!
Am glühenden Sonnenstral des tropischen Himmels