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1 (1811) Geognostische Uebersicht der Schweiz nebst einem systematischen Verzeichnisse aller in diesem Lande vorkommenden Mineralkörper und deren Fundörter / von Christoph Bernoulli
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Erden und Steine.

Von dem weitau-Sgcdehnten GipSlager in den nörd-lichen Kalkalpen/ welches gediegener Schwefel und Salz-thon begleiten/ S- p- In dem Sandstein- undIuragcbilde kommen die Gipsflöze stets in der Nach-barschaft der Mergel- und Thonflöze vor. Im Jura istvornehmlich der schöne Alabasterbruch unweit Aarau bemerkenswcrth.

GipScrdc/ wie feines Mehl / und großer sehr rein kri-sialliffrtcr Selenit, in der Münchcnsteinergrube bei Basel .Schwarzer Gips bei Bcx. Über den Strahlgips im Io-rat S. llasumovsky !n->r. nat. l!u .sarnt, ll. p. 1 ^ 2 .

Der schweizerische Gips hat noch nirgends Versteine-rungen ausgewiesen.

Anhydrit. (Wasserfreycr Gips : cvaux ouILtine.)

a. Eigentlicher Anhydrit. Fasrig und bläu-lich in WalliS; violett bei Pesai in Savoyen ; (llmiytabl. camp. p. t il.) Der angebliche von Aarau ist neu-lich als Strontianit erfunden worden.

b. Muriazit oder Würfelspath : In vielenAbänderungen in den Salzwerken bei Bex / namentlichin der Gallerie >les Vm»!s, zuweilen mit Salz durch-drungen/ und von salzigem Geschmack. In den Gips-gruben am Thunersee / und in Savoyen / namentlich beiGrebula; / mit gediegenem durchsichtigem Schwefel. (S-8tatlst. Nu Ocxart. Nu Nontblriie p. 187.)

c. Dulpinit. (Ldaux snlkuine <;u!>rrikerc.) llonyIV, 221. Lrogn. 1, 221. .säurn. Uc kliys. su 6. p. 99-Bei Dulpins i St. nördlich vom Jseosee / von Vleu-riau ä- Lcllevue näher bestimmt- Er ist weiß ins bläu-liche/ und wird in Bergamo unter dem Namen KlarmodarUiZUo verarbeitet.