74 .
Laug-
schwänz
Lrzx.
7 ".
Bruch
schlänge.
kragilis
218 DritteCl. ii. Ord. Schleichende Amph.
den Leib. Die Schlangen dieser Art kommen ausbeyden Indien, und sind sowohl in der Zahl derSchuppen, als Farbe und Zeichnung etwas* voneinander unterschieden, denn etliche haben auch blaueund schwarze Ringe. In der Lange halten sie ins»gemein einen und ein halben Schuh, und sind etwaeinen halben Zoll dick.
14. Der Langschwanz. ^nzuis Lryx.
Ohne uns jetzt um Or^x zu bekümmern, nen>neu wir diese Art Langschwanz, weil der Schwanz' langer als der Körper, und von unten mit hun-dert und sechs und dreyßig Schuppen besetzt ist, wo-gegen der Bauch nur hundert und sechs und zwan-zig hat, welche zusammen zweihundert und zwey undsechzig ausmachen. Sie ist oben aschgrau mit dreyin die Lange gestreckten schwarzen Linien besetzt, undund unten bläulich; die Augen sind klein, und dieNasenlöcher sehr groß. Das Vaterland ist Ame-rica , auch findet man fie in Engclland.
15. Die Bruchschlange, ^n^uis II3M8.
Weil man sie mit einem dünnen Rcißig ohne* viele Gewalt gleich mitten von einander hauen kann,
^ so wird sie krutziliL, oder Bruchschlange qencn-net. Sie hat hundert und fünf und dreyßig Schup-pen am Bauche, und eben soviel unter dem Schwänze,daher der Körper und der Schwan; einerley Lange,und mit einander zweihundert und sicbenzig Schup-pen haben. Sie wurde von andern Schriftstellern,wegen ihrer sehr kleinen Augen, auch Blindschlei-che gencnnet, und ist in Europa sehr gemein.Bey den Schweden wird sie Ormslao und Kop-pcr - Orrn; bey den Engelländern KImävvDrm,und bey den Franzosen und Orvert,
genennet.
Der'