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3 (1774) Von den Amphibien / Carl von Linné
Entstehung
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232
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2Z2 Dritte Cl.M-Ord. Schwimm. Amyh,

sieben Luftlöchern an den Seiten des Halses herge-nommen ijr; weil man uns aber nicht verstehen wur-de, wenn wir Siebermuge sagten so wollen wie esbey dem alten bewenden lassen. Indessen ist dieseseine kleinere Art, welche sich in den Flüssen aufhält,und von den Fischern zum Lokaas bey dcmCabeljaufanggebraucht wird. Sie unterscheidet sich auch darinnenvon der ersten, daß die hinterste Ri'ck.mflosse.chgt ist.Sie werten in norw.zischen und niätk:jche>, Flüs-sen, desgleichen in Hcilund und auf dei Tl> n.ie inEngelland, nicht weniger in den ,ranzostsiienFlüssen, wo sie Hamprez-on und L.swprillonheißen, gefangen, und zwar i» Aaste-stn, oder auchmit holen Kegeln , an welche sie sich fede saugen.

Sie sind übrigens fast so wie die See-Lam-preten gestaltet/ werden aber selten über einenSchuh lang und haben zuweilen schwärzliche Stricheüber den Rücken, ja etliche sind fast ganz schwärz-lich,, und werden Moorneunaugen genennck, weilsie sich im Morast wälzen. Die silbcrfärbigcnaber sind die besten und schmackhaftesten. Um denRand des Mauls haben sie eine große Menge klei-ner Zähnchcn, weiter hinunter aber zeigen sichgrößere. Auf dem Kopfe führen sie auch, nach Artder Walisische ein Sprützloch oder eine Röhre, durchwelche sie Wasser einsangen und seitwärts aus denLuftlöchern wieder aussprützen, oder vielleicht auchumgekehrt, Die lehre Rückenflosse lauft um denSchwan; hin, und ist mit der Afterflosse verbunden.Unten am Körper zeigen sich zwey Oefnungen; dieeine hat mit den Därmern, die andere aber mit derHarnblase Gemeinschaft, Mit dem Mäuse saugensie sich allezeit fest, und genießen nicht viel Nah,rung. Man will angemerket haben, daß ihr Lebenpur ein Paar Jahre daure, und wenn sie ihre Inn-W zur Welt gebracht haben, nehmen sie langsam