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3 (1774) Von den Amphibien / Carl von Linné
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254
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Anato-

mische

Anmer-

kung.

Lebens-

art.

2^4 Dritte Cl.Hj.Ord. Schwimm. Amph.

gewafnet, die in verschiedenen Reihen in beyden Kie-fern stehen. Die Augen, die ebenfalls an der un-tern Seite liegen, sind nahe am Maule, und nichtam Ende der Schnauze befindlich, deßgleichen sindauch unten zu beyden Seiten vor den Brustflossendie fünf Luftlöcher zu sehen. Die Anzahl der Flos-sen belauft sich auf sieben, nämlich zwey an derBrust, zwey am Bauche, zwey aus dem Rücken,und eine an dem Schwänze, welche mehrenkhcilSknörpclichte Finnen oder Strahlen haben, nur sinddie zwey ersten Strahlen beyder Rückenflossen scharf,und machen Dorne oder Stacheln. Der After istin der Mitte zwischen den Brustflossen und demSchwänze.

Das Herz dieser Dornhaaye ist wie eineHirtentasche gebildet. Die Därmer sind zwevmalgewunden. Die Milz lieget am Boden des Ma- 'gcns, und hat einen Fortsatz, der die Därmer ct- i

was begleitet. Die Rückdrüse ist gedoppelt, und !

liegt in der Ecke der Windung des Darms. DieWeibchen bringen ihre Jungen lebendig zur Welt,und man findet unter dem Awergfellc zwey Eycrstö-cke, aus welchen zwey Eyer zugleich in die Mutterfallen, welche rund und kleiner als Hühnereyer sind, jaber keinen Unterschied zwischen Dotter und Weiß,viclweniger eine harte Schale haben. Das Be«standwescn der Eyer ist gelblich weiß. Aus diesenEyern wird das Junge, innerhalb der Mutter, aus»gebrüthet, und es nähret sich von der Feuchtigkeitdes Eyes, daher man an dem Nabel der jungenHaaye noch ein Bläßchen mit solcher gelblichenFeuchtigkeit antrift.

Sie nähren sich von andern Fischen, Dintenfi-schen, Seesternen und dergleichen Mecrgcschöpfen,und stellen oft eine große Jagd an, indem sie zu-weilen ganze Züge von viel tausend Heeringen aus

Nor-