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2 (1773) Von den Vögeln / Carl von Linné
Entstehung
Seite
31
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der Vögel. gt

net und beschreibet. Er nimmt die Kennzeichen von Cintkei-den Füßen und Schnäbeln der Vögel. Nach je- >»"4 dernen bestimmt er die Ordnungen, und nach diesen die Aasse*"Geschlechter; die Arten aber werden noch aus ^ '

andern Umständen, als aus den Abweichungen derSchnabel, oder aus den verschiedenen Farben herge-leitet. Es ist nicht zu verwundern, daß manbey diesem Schriftsteller dieses Fach so schön beär-heilet fand, da er als Denionstrareur des Reau,wünschen Cabiners, welches vorzüglich in diesemFache den herrlichsten Vorrath hatte, die beste underwünschte Gelegenheit besaß. Was daherö seinesechs und zwanzig Ordnungen, in welche er alle Vö-gel bringt, berrift, so werden sie also von ihm be-stimmt :

i. (Ordnung Die Zähen sind ohne Lappen, unb Bristdie Schenkel bis an die Ferse mit Federn be- sons^in-setzt. Sie haben vier Zähen- die alle bey theilung.der Wurzel von einander gehen, davon dor-nen drey und hinten nur eine befindlich ist.

Dieses Merkmal ist bey den ersten zwölf Ord-nungen das nämliche; nur daß diese ersteOrdnung einen geraden Schnabel hat, derenobere Hälfte etwas dicker, und dornen umge-krümmer ist. Die Nasenlöcher sind mit öinetdünnen Haut halb bedeckt. Dazu gehöreti Geschlecht, die Taube.

r. (Ordnung Die Füße sind wie oben. DerSchnabel ist kegelförmig und gekrnmmet.

Sie hat Geschlechter, als: der Hahn,Auerhahn, das Rebhuhn und der Fasan rc.

z. (Ordnung. Die Füße find wie oben. DerSchnabel ist kurz und wie ein Hacken ge-krümmer. S''e hat 5 . Geschlechter,worunter der Sperber, Adler, Geyer, dieEule rc.

4. Ord,