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2 (1773) Von den Vögeln / Carl von Linné
Entstehung
Seite
68
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Weiß-

kragen.

rusiico-

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8 .

Barbar

falle.

biirbrr.

68 Zweyte Cl. l. Ordn. Habichte.

von pondichery, welcher wegen seines weißenKopfes, Halses und Brust, von den Lllalabarenin hohen Ehren gehalten wird, und den der HerrBriste»» also beschreibet: Die Länge ist ein Schuhund sieben Zoll, der Schnabel ein und einen hal-ben Zoll, der mittlere Finger mir dem Nagel istzwey Zoll. Mit ausgebreiteten Flügeln ist er dreySchuh und neun Zoll breit. Der Kopf, die Kehle,derHals, dieBrust, und der obereTheil desBauchcs sindschneeweiß, mit schmalen braunen Strichen. Derübrige Theil des Körpers ist kastanienbraun; es hakaber jede Feder einen schwarzlichten Kiel. Die sechsvordem Schwingfedern sind , bis über die Hclftevon der Spitze an, schwarz; die übrigen Flügelse-dem, wie auch der Schwanz, braun. Das Na-senwachs ist blaulicht. Der Schnabel ist am Endeblaßgelb; die Füße sind gelb nnd die Nagel schwarz.Man nennet ihn in Indien den Hühncrdieb.Siehe II. tix. i.

8. Der Barbarfalke, kalco barbarus.

Weil dieser Falk in der Barbarey gefundenwird, so führet er den Namen von seinem Vater-lande. Er halt das Mittel zwischen dem Adler undFalken. Der Schnabel ist schwarz. Die Nasen-löcher und das Nasenwachs sind gelb. Der Augen-ring gelb, der Augapfel bunt, der Kopf, Rücken,Schulter und Flügel blaulicht. Auf dem Kopfe undRücken ist er schwarz gefleckt. Brust, Bauch undFüße sind gclblicht weiß, mit etwas blau durchzo-gen. Am Bauche und an den Füßen sind schwarzeFlecken. Auf den Flügeln aber zeigen sich einigemeiste Flecken. Der Schwanz ist mit sieben brei-ten, schwarzen Ringen umgeben, und der Vogelhat überhaupt ein recht schönes Ansehen. Man nen-net ihn auch dem tunesischen Falken.

Der