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2 (1773) Von den Vögeln / Carl von Linné
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49. Geschlecht. Madenfresser.

kica LroroxkLAL.

Vogel dieses Geschlechts leben von Insec-^ tcn, und werden darum Madenfresser ge«nennet, führen aber sonst verschiedene Namen; als:bey den Lrasilianern äni; bey den Mexica-nern Laoainrorocl. In Eajenne öouc äs-ksrun. In Iamaica Lavanna Liack Lirä.

Geschl.

Nen-

nung.

Sie sind nicht größer, als die Merken, haben Geschl.einen zusammen gedrückten, halbrunden, gekrümm- Ke,mie-ten Schnabel, der einen erhöhcten Rücken, und am He",obern Rande der Kiefer auf beyden Seiten einenausstehenden Winkel hat. Die Nasenlöcher gehenganz durch. Briss-n setzt noch hinzu, daß derSchnabel kurz, und mehr dick als breit sey. DieFüße haben vornen zwey Finger oder Zähen,und hinten gleichfals. Es werden von dem Ritterdie zwey folgenden Arten angegeben.,

i. Der Afrikanische. OoropKsZa

Hm.

Die Füße dieses Vogels sind zum steigen ge« 'l'zb.V.schickt. Er ist violetfarbig schwarz, doch ist der bx.g.Rand der Federn dunkel grün, mit Kupfcrfarbevermengt. Der Schnabel ist schwarz und an derWurzel des obern Kiefers mit einem Ringe von stei-fen vorwärts gekehrten Bürsten besetzet. AehnlicheHärchen befinden sich auch um die Augen. DerSchwanz ist lang und abgerundet. Der obere Kie-

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