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57. Geschlecht. Guckgucke.
kica Luculus.
» I nter den Vögeln, die sich gleichsam selbst ihren « ,..
Namen gegeben haben / ist vorzüglich der Guck-guck zu merken/ denn da derselbe einen beständigen nung.einförmigen Ton von sich giebt/ welcher eben in demWort Guckguck bestehet/ so hat man ihn fast inden meisten Sprachen darnach benennet. Daherheißt er griechisch kolckyx, lateinisch Lu-ulus,französisch Loueou, Looou oder Loqu, ica«liämsch (^ucco oder Luculo, englisch l^ueirovv,pohlnisch Lukulka, schwedisch OZoek und
Ob sie nun wohl vermuthlich nicht alle diesenTon rufen, so ziehet doch der Rirrer alle solcheVogel unter dieses Geschlecht/ deren Schnabel et,was länglicht rund ist, bey denen die Nasenlöcher einenhervorstehenden Rand haben, die Zunge pfeilförmig,stach und ganz ist / und die Füße zum steigen ge-schickt sind / indem sie zwey Zähen vornen und zweyZähen hinten haben. Er macht aber folgende zweyund zwanzig Arten.
i. Gemeine Europäische, cuculus ds. ^
NOIUS. paische.
Wir können diese erste Art durch obige Venen-nung hinlänglich von andern unterscheiden / denn sieist die einzige europäische / die übrigen alle sind aus- Benenn,landische/ und sie kann (üaoorus heißen / weil sie unsallen durch das Geschrey bekannt ist , indemwir die andern Arten wohl niemalen zu hören be»kommen.
Wie