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2 (1773) Von den Vögeln / Carl von Linné
Entstehung
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289
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67. Geschlecht. Enten. 259

ltaner: ^peca ^.pou, und Ipecu Ouucu. An- k.dere Schriftsteller nennen sie eine Indianische oder ^lach-Eairische oder Libysche, und der HcrrHourruin lchuäbelbeehret dieselbe mit dein zwcydcutigen Namen l>Ios-lcLLt Lenck. Sie führet den linneischen Namen:^losckatL^ weil sie stark nach Bisam riecht, da-her nennen mir ste die Bisam - Ente, wie sie dennauch bey den Franzosen: Lunurä muscjnä heißt.

Sie ist viel größer, als die gewöhnliche Ente,der Farbe nach schwarzlicht-violetfarbig, mit weißmelirt. Die äussere Ruderfeder ist weiß, Schnabelund Füße sind roch, und in der Gegend der Nasen-löcher und Augen befinden sich verschiedene rotheFleischdrüsen. Es ist ein indianischer Vogel, dereinen sachten Heistern Ton von sich giebt, und manfindet, inAbsichraufdieFarben, bey diesen Vögeln ebensoviel Verschiedenheit, als bey unsern jahmenEnten,die in den Teichen geheget werden.

17. Bahamische Ente. kaka.

menüs.

mische

In den lucaischen Insuln in sTtordamerica,und vorzüglich auf Bahama und in dem bahami» msnlir.sehen Meerbusen hält sich eine Art Enten auf, de-ren Schnabel blcyfärbig ist, und einen Pomeranzen»färbigen Flecken hat. Es scheinet, daß sie daselbst^loreca odcr Nurecu genennet werde, die Engel-länder aber geben ihr den Namen HuiherL-Ouclc.

Der Kopf ist von oben grau, zur Seiten unter denAugen weiß. Brust und Bauch find gelblicht mirschwarzen Puncten gefleckt. Der Schwanz ist grau,die Flügel find mit einem grünen Spiegel geziert,zur Seiten befindet sich ein brauner Flecken. DieFüße sind bleyfärbig schwarz.

Linne II. Theil. T r 8. Weiß-