Buch 
2 (1773) Von den Vögeln / Carl von Linné
Entstehung
Seite
377
JPEG-Download
 

84« Geschlecht. Reiher. Z77

«ich die untern Theile weiß. Die Füße und die " - L.nackten Augenringe sind roth, dergleichen auch der Stör»Schnabel, doch ziehen diese letzt crwehnten Theileauf das Grüne. Zu dieser Art wird auch vom R ayder Brasilianer gerechnet, welcher zwar

unserem gemeinen Storch ziemlich ähnlich, jedochetwas kleiner ist, und einen an der obern Hälfte,von der Wurzel an gerechnet, grüngelben, und ander andern Hälfte bis zur Spitze bläulicht aschgrauenSchnabel hat.

* * * * v. Reiher, deren Mittelfingerinwendig gezabnelt oder wie eineSäge gezackt ist.

9. Der Quackreiher. i^Äi- ^

corsx. Ouack-

Bey dieser Art fängt das eigentliche Geschlechtder Reiher an. Die Benennung ^yÄiLvrux be- corax.deutet nichts anders als einen Nachtraben, welcherName ihm im Griechischen beygeleget ist , weil ersich des Nachts am meisten durch sein Geschrey- ^ren läßet, und eben dieses unangenehme Geschrey,welches nach (Quack, oder nach demjenigen Tonklingt, den jemand von sich giebt, wenn er sich er»brechcnwill, ist Ursache, daß man ihn inEncsellandund Holland Keiner nennet, welches wir

durch (Quackreiher nachahmen. Französischheißt er Lihoreuü oder IkoupeLÜ, doch wird erauch bey den Deutschen Schildreiher genennet.

Er ist einer der kleinsten, indem er nicht grös-ser als eine Krähe ist, der Farbe nach von obendunkelgrün, unten gelblichtweiß, auf dem Wirbelgrünlichtschwarz, mit einem weißen Bande vorderStirn und über den Augen. Am Hinterkopfe be-finden sich drey lange schmale weiße Federn, welcheAas Horsi